SPD präsentiert Kandidaten für die Städteregion

Von: mr
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Würselen/Städteregion. Die Würselener und Eschweiler Sozialdemokraten sehen in der Städteregion Aachen eine sehr große Chance für die Entwicklung der Region „Charlemagne”.

Nun präsentierte die SPD ihre Städteregionskandidaten für Würselen und Teile des Stadtgebietes Eschweiler.

Zehntgrößte Einheit

Würselens SPD-Stadtverbandsvorsitzender Frank Zimmer: „Die Städteregion Aachen wird die zehntgrößte Einheit in Deutschland darstellen.”

Die SPD werde bei der Städteregionswahl mit einem starken Team antreten, betonte er. „Ich bin froh, dass wir nicht nur die Frauenquote erfüllt, sondern Frauenpower haben.” In den drei Würselener Wahlbezirken kandidieren zwei Frauen.

Dabei rückten die Sozialdemokraten städteübergreifend noch enger zusammen, ergänzte der SPD-Stadtverbandsvorsitzende aus Eschweiler, Stefan Kämmerling.

Er dankte für die gute Zusammenarbeit zwischen Würselen-Broichweiden und Eschweiler. Die Städteregion sollte ein „sozialdemokratisches Profil” bekommen, ergänzte Kämmerling, der von einer „guten Vernetzung” der Partei über Ortsvereinsgrenzen hinweg sprach.

Durch die Festlegung der Wahlbezirke für die Städteregion verlieren Stadtgrenzen an Bedeutung. Für den Wahlbezirk Linden-Neusen, Euchen und Eschweiler mit den Ortsteilen St. Jöris und Kinzweiler kandidiert Susanne Bonn aus Eschweiler. Ihr Vertreter ist der Alsdorfer Beigeordnete Klaus Spille aus Broichweiden. Zu ihren politischen Schwerpunkten zählt Bonn die Kinder- und Jugendpolitik sowie Kulturarbeit.

In Würselen-West und Bardenberg kandidiert der Fraktionsvorsitzende der Würselener SPD, Stefan Mix. „Das Europa der Regionen wird immer stärker. Eine große Gebietskörperschaft wie die Städteregion findet in Europa mehr Gehör als zwei kleine”, unterstrich Mix.

Mix, der auch wieder für den Würselener Stadtrat antritt, sieht es als großen Vorteil an, für beide Parlamente zu kandidieren. So sei eine enge Kommunikation zwischen Stadt und Städteregion gewährleistet.

In der Städteregion will sich Mix insbesondere für eine Senkung Umlage einsetzen - vor allem hinsichtlich der prekären Haushaltslage der Stadt Würselen. Sein Stellvertreter ist Heinz Viehoff, der sich vor allem für den Bestand des Medizinischen Zentrums in Bardenberg einsetzen will.

„Größere Zusammenhänge”

Ihre kommunalpolitische Erfahrung als langjährige Kreistagsverordnete will Doris Harst in die Städteregion einbringen. Sie kandidiert für Würselen-Mitte und Teile Broichweiden (Stellvertreter: Peter Ortmanns).

Besonders die Schulpolitik liegt ihr am Herzen. Ihr Anliegen noch vor dem offiziellen Start der Städteregion ist es, das „Euregiokolleg in Würselen in städteregionale Lösungen zu überführen”. Insbesondere in der Schul- und Bildungslandschaft müsse in „größeren Zusammenhängen gedacht werden”.
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