SPD-Bürgermeisterkandidat: „Müssen jetzt nur die Enden verbinden”

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Klare Ziele: der SPD-Bürgermeisterkandidat Alfred Sonders.

Alsdorf. „Wir Alsdorfer können stolz sein auf unser Kultur- und Freizeitangebot, das in der Region seinesgleichen sucht!” Mit diesen Worten warb Bürgermeisterkandidat Alfred Sonders beim SPD-Ortsverein Busch dafür, die Stärken der Stadt herauszustellen.

Das zog sich wie ein roter Faden durch das Referat, mit dem er seine politischen Ziele vorstellte.

15 Jahre nach Schließung der letzten Zechenanlagen gehe es jetzt darum, so sagt Sonders, die ehemalige Bergbaustadt neu zu definieren. Für ihn sei der Begriff Kultur eng verbunden mit der Kulturwirtschaft.

„Wir können mit Hilfe von Kultur und Freizeitangeboten auch die Wirtschaft in den Stadtzentren stärken”, forderte er dazu auf, in Gastronomie, Dienstleistern und Einzelhandel „den größten Arbeitgeber im Stadtzentrum” zu sehen. Deshalb stehe dieser Gemeinschaft auch ein besonderes Augenmerk in der Wirtschaftsförderung zu.

Attraktives Jahresprogramm

Mit seiner Erfahrung als Foga-Chef und Vermarkter von Stadthalle sowie Tierpark habe er klare Vorstellungen. „Ich möchte den Einzelhandel in das Gesamtkonzept einbinden, damit er gemeinsam mit der Stadt Alsdorf ein attraktives Jahresprogramm organisiert”, unterstrich Sonders.

Er denke an die Verknüpfung von verkaufsoffenen Sonntagen, an Dämmershopping, an lange Samstage mit Kultur- und Freizeit-Aktivitäten in Tierpark, Stadthalle, Cinetower oder Energeticon. „Die Ansätze sind doch schon da, wir müssen nur die Enden zusammenbinden”, sprach Sonders einem innovativen Stadtmarketing das Wort. Es könne ein neues Image der Kultur- und Freizeitstadt mit soliden Einkaufsangeboten entstehen. Die Stadt könne den Organisationen professionelle Hilfe an die Seite stellen.

Dabei befürwortet Alfred Sonders einen Citymanager, der die Jahresprogramme koordiniert und zum Beispiel den Einzelhändlern vor Ort als fester Ansprechpartner zur Verfügung stehe. Der Citymanager sei der Partner der Ehrenamtler in Aktionsgemeinschaft, Stadtmarketingverein und anderen Organisationen, die es sich zur Aufgabe machten, die Innenstadt mit Leben zu erfüllen. Die Einbindung in städtische Strukturen könnte über Gesellschaften wie etwa die Foga erfolgen.

In Grünmetropole einbinden

In Zukunft gehe es verstärkt darum, die vielen Kultur- und Freizeitangebote in der Stadt zu vernetzen und gemeinsam in der Region zu vermarkten. Darüber hinaus müsse das Gesamtkonzept in die touristischen Initiativen der Grünmetropole eingebunden und überregional vermarktet werden. „Dieses Ziel haben sich alle Gemeinden in der Grünmetropole und der neuen Städteregion auf ihre Fahnen geschrieben”, berichtete Sonders. Wer die Chance, die darin liege, nicht erkennen wolle, sehe nur die Stellen in der Stadt, wo es noch besser werden müsse. Nur zu jammern und zu kritisieren bringe aber nichts voran. Viel besser sei es, gemeinsam mehr zu tun für ein blitzsauberes Alsdorf. Er werde als Bürgermeister dafür arbeiten, dass Alsdorf die sauberste Stadt in der Region werde, sprach Sonders von einem seiner ehrgeizigsten Ziele.

Es sei schon einiges besser geworden, lenkte er den Blick auf die Übernahme der Burg durch die Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft sowie die neue Verantwortung der Foga für den Tierpark und den Zentralparkplatz. Jetzt müsse es gezielt weitergehen, nannte Sonders die städtischen Kreisverkehre als „Visitenkarten der Stadt”, die es ebenso regelmäßig zu pflegen gelte wie Pflanzbeete oder Baumscheiben.

Mit großem Respekt verfolge er, wie zum Beispiel Mitglieder des Seniorenvereins „Anna” liebevoll den Garten der Kindertagesstätte Florianstraße pflegen. Solche Partnerschaften wünsche er sich auch für andere Projekte. Aufgabe der Stadt sei es, dafür Anreize zu schaffen. „Ich erlebe überall eine große Bereitschaft, etwas für unsere Stadt zu tun, also packen wir es an und machen gemeinsam was Gutes daraus”, schloss Sonders sein Referat. Siehe auch Seite 15
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