SPD bedauert Verlagerung von Opel Thüllen nach Baesweiler

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Herzogenrath. „Mit allergrößter Verärgerung haben wir von der Verlagerung der Firma Opel Thüllen aus Merkstein nach Baesweiler durch die Zeitung erfahren.“ Der Vorsitzende der SPD-Fraktion der Stadt Herzogenrath, Gerhard Neitzke, machte aus seinem Unmut keinen Hehl.

Denn damit verliere Herzogenrath nicht nur einfach einen weiteren Arbeitgeber, sondern einen alt eingesessenen Gewerbebetrieb.

Herzogenrath müsse damit auch weitere finanzielle Einbußen hinnehmen, die Leidtragenden seien die Schulen, Verbände und Vereine in unserer Stadt, die auf die freiwilligen Zuschüsse der Stadt Herzogenrath angewiesen sind. Mehr als bitter sei, so Gerhard Neitzke, dass diese Verlagerung wieder einmal in eine der direkten Nachbarstädte von Herzogenrath erfolgt sei.

Die SPD-Fraktion der Stadt Herzogenrath sehe die bisherige Entwicklung mit allergrößter Sorge. „Wirtschaftsförderung“, so der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Herzogenrath, Dr. Manfred Fleckenstein, „wurde in Herzogenrath unmissverständlich zur ,Chefsache‘ erklärt.“ Damit habe der Bürgermeister der Stadt eine wichtige Aufgabe übernommen, seine Aufgabe sei wohl unbestritten die Suche nach neuen Investoren und den Erhalt bestehender Betriebe. „Bedauerlicherweise müssen wir feststellen,“ erklärt Gerhard Neitzke, „dass dieser Arbeitsvorsatz wohl stark in Vergessenheit geraten ist“.

Umfangreicher Fragenkatalog

Aus diesem Grund habe man einen umfangreichen Fragenkatalog erstellt. Dabei sei der aktuelle Fall nur Auslöser, wichtiger sei die Frage, ob es schon weitere Fälle gegeben habe und welche Konsequenzen durch die Stadt Herzogenrath daraus gezogen wurden.

„Wir erwarten eine vollständige Information“, betont Dr. Manfred Fleckenstein, „ denn nur so kann der Rat der Stadt Herzogenrath konkrete Initiativen ergreifen.“ Das bisherige System der Wirtschaftsförderung in Herzogenrath sei gescheitert, sagt Gerhard Neitzke abschließend. „Wir müssen feststellen: Hier hat der Bürgermeister wieder einmal in seiner Aufgaben als Wirtschaftsförderer der Stadt Herzogenrath kläglich versagt.“

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