Alsdorf - Spatenstich für Erweiterungsbau des Familienzentrums „Hans Böckler”

Spatenstich für Erweiterungsbau des Familienzentrums „Hans Böckler”

Von: Robert Flader
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Strahlen beim Spatenstich für den AWO-Erweiterungsbau um die Wette: Hans-Peter Göbbels, Fabian, Tobias und Alfred Sonders. Foto: Robert Flader

Alsdorf. Am Ende ist es dann doch mehr als nur eine symbolische Geste gewesen: Der Spatenstich zum Erweiterungsbau des Familienzentrums „Hans Böckler” der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Rosenstraße stellt für Bürgermeister Alfred Sonders „einen neuen und entscheidenden Schritt für die Alsdorfer U3-Betreuung” dar.

Ehrgeizige Ziele, aber: Durch den Neubau, der insgesamt 124 Quadratmeter groß sein wird, können zusätzliche Schlafräume sowie Dusch- und Wickelmöglichkeiten geschaffen werden. „So werden wir den Anforderungen bei der Betreuung von unter dreijährigen Kindern endlich auch langfristig gerecht”, sagte Leiterin Rosi Kolberg. „Bislang ist vieles provisorischer Natur.” Sonders nannte den Ausbau „eine Signalwirkung für den Rest der Stadt”.

Das Familienzentrum wurde 1986 als Kindertagesstätte gebaut, ein Jahr später eröffnet und Ende 2006 zum Familienzentrum erweitert. Nachdem die Erweiterung bereits im August 2008 beantragt wurde, kann nun konkret mit der Umsetzung begonnen werden.

Aktuell verfügt die Einrichtung über fünf Gruppen mit rund 100 Kindern, die im Alter zwischen zwei Jahren bis zum Beginn der Schulpflicht betreut werden. Neue Gruppen- und Spielräume für die Kinder sowie Sanitärbereiche sollen das bestehende Platzangebot erweitern.

Auf diese Weise könne auch langfristig das Ziel erreicht werden, jedem fünften Kind in Alsdorf einen U3-Platz zu ermöglichen. Dass dies tatsächlich gelingen könne, daran glaubt der Bürgermeister fest. Auch AWO-Kreisvorsitzender Hans-Peter Göbbels nannte den Spatenstich „einen ersten Schritt in die richtige Richtung”.

Im Sommer fertig

Die Umbaumaßnahmen sollen voraussichtlich noch im Sommer abgeschlossen werden. Insgesamt würden dann 18 neue Plätze für unter dreijährige Kinder zur Verfügung stehen. Damit wird auch der provisorische Anbau, in dem derzeit noch 14 Kinder unter drei Jahren betreut werden, der Vergangenheit angehören.
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