Alsdorf - Sparkasse: Der letzte Arbeitstag von Direktor Manfred Aretz

Sparkasse: Der letzte Arbeitstag von Direktor Manfred Aretz

Von: vm
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Der alte und der neue Direktor für Privat- und Geschäftskunden im Nordkreis Aachen: Manfred Aretz und Lothar Müller. Foto: Michael Strauch

Alsdorf. Erfolg lässt sich nicht nur in Zahlen messen, aber im Bankenwesen sind sie eine verlässliche Größe. Und so verwundert es auch nicht, wenn Hubert Herpers, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen, den Abschied von Manfred Aretz (63) am Mittwoch mit Zahlen würdigt: Um die 10.700 Girokonten seien in seiner Zeit als Direktor der Sparkasse im Nordkreis hinzugekommen.

Rund 70.000 seien es aktuell insgesamt, gemessen an der Bevölkerungszahl von rund 125.000 Bürgern seien das immerhin rund 57 Prozent. Mehr als die Hälfte aller Bürger sind also Sparkassenkunden. Keine schlechte Bilanz. Und bei den Einlagen eine Steigerung um etwas mehr als 37 Prozent (über eine Million Euro) – auch nicht zu verachten.

Aretz ist in Alsdorf aufgewachsen, begann 1970 seine Ausbildung bei der Bank und ist ihr Zeit seines Lebens treu geblieben. Ab 1987 leitete er die Geschäftsstelle Laurensberg, ab 1990 die in Brand. 1999 berief ihn der Vorstand zum Direktor für Privat- und Geschäftskunden in Aachen-Süd, ab 2006 in Aachen-Nord. „Es ist wichtig, dass man das Haus in- und auswendig kennt“, sagt Aretz im Gespräch kurz vor seinem Abschied, und, dass er glaube, dass Lothar Müller als sein Nachfolger genau der Richtige sei. „Ich wünsche ihm, dass er Erfolg hat. Und dass der größer ist als meiner.“ Aretz lächelt und sagt an der Stelle nicht, dass er dabei in erster Linie an den Erfolg seines (Ex-)Arbeitgebers denkt.

Sein Engagement im kulturellen Bereich, etwa sein Einsatz für das Energeticon, „Kunst für Alsdorf“ oder das „Mai-Klassik-Festival“, übergibt er ebenfalls an Müller. Er könne Müller ja nicht ständig über seinen Schatten laufen lassen, findet Aretz. Derweil will er sich seinem Hobby, der Fotografie, widmen und vielleicht das angesammelte Material zu Jahrbüchern bündeln.

Und mehr Sport treiben. „Ich werde mein Leben genießen und dass ich nicht mehr fremdgesteuert von einem Termin zum nächsten muss“, sagt er. Aber natürlich für seinen Nachfolger ansprechbar bleiben. Nicht, dass der das nötig hätte, findet Aretz ... Keine große Überraschung, Müller hatte bereits im Vorfeld Kontinuität versprochen und betont, dass er sich weniger als Einzelkämpfer mit revolutionären Ideen denn als Bindeglied innerhalb der Führungsriege sieht. Er wolle einen guten Job machen, für die Sparkasse und die Bevölkerung.

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