Alsdorf - Spar- und Darlehnskasse Hoengen eG legt ihre Jahresbilanz vor

Spar- und Darlehnskasse Hoengen eG legt ihre Jahresbilanz vor

Von: rp
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Vorstand und Aufsichtsrat mit den Jubilaren, wobei besonders Goldjubilar Norbert Landerer vom Aufsichtsratsvorsitzenden Karl-Heinz Flett, Björn Römkens und Dietmar Müller beglückwünscht wurde. Foto: Marietta Schmitz

Alsdorf. Verbessertes Jahresergebnis für die Spar- und Darlehnskasse Hoengen eG, Unternehmen und Bürger investierten kräftig, große Nachfrage nach Immobilienkrediten – das war der Tenor bei der ordentlichen Generalversammlung der Spar- und Darlehnskasse Hoengen eG im vollbesetzten Haus Aretz.

Die Versammlung wurde durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Karl-Heinz Flett eröffnet. „Unsere Bank hat derzeit 1886 Mitglieder, eine Zahl, auf die wir stolz sein können“, sagte er. Dies sei keine Selbstverständlichkeit, wenn man bedenke, dass zeitgleich bei den Vereinen die Zahl der Mitglieder seit Jahren sinkt. Der Grund der Mitgliedschaft bei den Genossenschaftsbanken sei Mitbestimmen, Mitgestalten und Mitgewinnen.

Flett freute sich darüber, dass die SpaDaKa Hoengen eG im Jahr 2014 eine leicht verbesserte Entwicklung erleben konnte, wofür er sich besonders bei den Mitarbeitern bedankte. Antworten auf die Fragen, wie sich die Bank in den einzelnen Geschäftsbereichen behauptet hat, erteilten Vorstand Björn Römkens und Dietmar Müller. Auf der Suche nach einer Alternative zur klassischen Geldanlage hätten sich viele Kunden und Mitglieder für das sogenannte Betongold entschieden und investierten in Einfamilienhäuser, Grundstücke und Eigentumswohnungen. Ein Ende des Booms, so der Vorstand, sei noch nicht absehbar.

Als Folge dieser starken Investitionsneigung sanken die Einlagen um 2,6, Prozent auf 51,2 Millionen Euro. Die stärkste Ertragssäule der Bank, betonte Römkens, sei das zinsabhängige Geschäft. Durch das extrem niedrige Zinsniveau sei jedoch die Spanne zwischen Guthaben und Kreditzins immer enger geworden. Hierdurch verschlechterte sich für die Bank erwartungsgemäß das Zinsergebnis. Dagegen stiegen die Einnahmen aus dem Provisionsgeschäft, der zweitwichtigsten Ertragsquelle, aufgrund der starken Nachfrage der Kunden an. Auch wenn es nicht ganz gelungen sei, die Rückgänge aus dem zinsabhängigen Geschäft aufzufangen, sei die Entwicklung zufrieden stellend.

Von der guten Entwicklung der Bank profitierten die Mitglieder mit einer Dividende von 4,00 Prozent auf die Geschäftsanteile.

Abschließend stimmten die Mitglieder dem Jahresabschluss und der Verwendung des Bilanzgewinns zu und entlasteten Vorstand und Aufsichtsrat. Das langjährige Aufsichtsratsmitglied Wilhelm Jorias wurde in seinem Ehrenamt bestätigt.

Eine Reihe von Mitgliedern wurde wegen langjähriger Mitgliedschaft geehrt: Norbert Landerer sen.; 40 Jahre: Herbert Opladen, Helmut Haeckler, Wilfried Schaffrath, Wilfried Klinkenberg, Ursula Theile, Johannes Breuer und Hans-Günter Splittorf.

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