Würselen - Sozialpreis : Wohnprojekte speziell gewürdigt

Sozialpreis : Wohnprojekte speziell gewürdigt

Von: ehg
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Die Würselener Grünen verliehen in einer Feierstunde im alten Rathaus den Sozialpreis 2016: Uschi Küpper (2.v.li.) und Wolfgang Wetzstein (3.v.li.) überreichten den Sozialpreis 2016 an Andreas Plonka, Vorsitzender des Vereins „Gemeinsam leben – Gemeinsam lernen“. Die Landtagsabgeordnete Karin Schmitt-Promny (re.) und Anka Erdweg (li.) gratulierten. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Alle zwei Jahre verleihen die Würselener Grünen den Sozialpreis. In diesem Jahr ging er an den Verein „Gemeinsam leben – Gemeinsam ernen“. Stellvertretend für seinen Verein nahm Andreas Plonka, einer der Mitbegründer und Vorsitzender, die Urkunde und das Preisgeld in einem kleinen Festakt entgegen.

Dazu begrüßten Uschi Krüger und Wolfgang Wetzstein, die Sprecher der Würselener Grünen, zahlreiche Gäste im Alten Rathaus.

In einer Festrede würdigte die Landtagsabgeordnete Karin Schmitt-Promny die von dem Preisträger 2016 über Jahre schon geleistete integrative Arbeit. Das Ziel von „Gemeinsam leben – Gemeinsam lernen“ sei es, Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzuführen. Durch gemeinsames Spielen, Lernen und Handwerken kämen sich die Menschen beim Kennenlernen näher. Es werden auch unterschiedliche Ausflüge organisiert.

Dazu zählt unter anderem der jährliche Besuch des Weihnachtsmarktes auf Schloss Merode, auf dem sich die behinderten Jugendlichen heute schon wieder freuen. „Jugendliche, die heute den Respekt vor Menschen mit Behinderung lernen, werden morgen, wenn sie im Berufsleben stehen, die Inklusion leben, weil sie ihr Gegenüber verstehen und schätzen gelernt haben“, betonte Wolfgang Wetzstein.

Besonders herausgestellt wurde durch die Preisverleihung das von Andreas Plonka auf die Beine gestellte Wohnprojekt. Ohne Fördergelder werden in der Städteregion Aachen Vorhaben realisiert.

Menschen mit Behinderung sind an der Planung beteiligt. Die Bedürfnisse der Menschen stehen – so Wetzstein – im Vordergrund, nicht die förderfähigen Maßnahmen. Das unterstrich auch der Vorsitzende des Vereins in seiner Dankesrede.

Die Grüne Anka Erdweg hatte den Verein in seinen Räumen im Alten Bahnhof besucht. Und konnte von einer tollen Atmosphäre berichten. Die Botschaft, die sie mitbrachte: „Alle Menschen, mit oder ohne Behinderungen, sind hier gleich und gleichberechtigt.“

Die Grünen hoffen, dass durch die Verleihung des Sozialpreises als Nebeneffekt interessierte Menschen auf den geehrten Verein aufmerksam werden, ihn unterstützen und sich in ihm engagieren.Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von der aus Würselen stammenden Europamusikgruppe „La Famille.“

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