„Soziale Stadt” wird mit Leben erfüllt

Von: mas
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Gut angenommene Anlaufstelle:
Gut angenommene Anlaufstelle: der Senioren-Treffpunkt im Königsberger Weg 1 in Setterich. Foto: Stefan Klassen

Baesweiler. Feride Demirci ist mit viel Herzblut dabei: „Von montags bis freitags ist hier ganz schön was los.” „Hier”, das ist der Treffpunkt „Siedlung Ost” in Setterich. Im Rahmen des Großprojektes „Soziale Stadt Setterich-Nord” wurde der Senioren-Treffpunkt Siedlung Ost Mitte April am Königsberger Weg 1 eröffnet (wir berichteten). Er wird vom Stadtteilbüro des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) unterhalten. Die Mitarbeiter des Stadtteilbüros zogen im Ausschuss für Jugend und Soziales eine Zwischenbilanz.

1000 Besucher beim Stadtteilfest

Bernhard Döveling, Ute Fischer und Feride Demirci zeichneten ein sehr lebendiges Bild vom neuen Setterich. Döveling betonte, das Projekt werde derzeit reichlich „mit Leben erfüllt”. Er blickte positiv gestimmt auch auf das Anfang Mai ausgerichtete Stadtteilfest zurück, das vom DRK, der Stadt Baesweiler, vielen Vereinen, Einrichtungen und Organisationen veranstaltet worden war. „Es waren fast 1000 Besucher da, die sich aus dem ?alten und ?neuen Setterich zusammensetzten. Darunter waren auch viele Familien mit Migrationshintergrund.” Döveling lobte den „sehr integrativen Charakter”.

Ähnlich groß werten die DRK-Sozialarbeiter die Erfolge, die es mit dem neuen Angebot des Treffpunktes Siedlung Ost gebe: Laut Feride Demirci gibt es mittlerweile zahlreiche etablierte Aktionen. So werden sowohl die offenen Treffen montags wie auch mittwochs ebenso gut angenommen wie der Donnerstag, an dem die Handarbeitsgruppe „Tolle Wolle” oder die Beratung der Verbraucherzentrale im Hause sind. Freitags wird Skat gedroschen, dienstags treffen sich Krebserkrankte zur Selbsthilfe und ein Entspannungskurs wird angeboten. Demirci: „Wir führen viele aktivierende Gespräche mit den Bewohnern.” Sorgen um weiterhin guten Zulauf hat sie nicht. Die Einrichtung sei mehr als nur ein Seniorentreff, vielmehr ein Ort für Begegnung, gemeinsame Aktivitäten, Information, Bildung, Freizeit und Hilfe.

Zum Stand des Projektes Soziale Stadt skizzierte Ute Fischer Bausteine wie das Frauenfrühstück, Nähkurse für Mädchen, Alphabetisierungskurse, Projekte aus dem Malteser-Jugendtreff, die Zusammenarbeit mit der IGSO und anderen Einrichtungen oder die Arbeit an der Stadtteilzeitung. Die Projekte verlaufen erfolgreich, betonte Fischer.

Der Sachstandsbericht des Stadtteilbüros fand im Sozialausschuss hohe Anerkennung.
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