Löw Freisteller

„Soziale Stadt“ ebnet Weg zu Schulneubau

Von: Kart Stüber
Letzte Aktualisierung:
4499864.jpg
Blick auf Großprojekt: In unmittelbarer Nähe zu den neu errichteten Infrastruktureinrichtungen Kindertagesstätte, Grundschule Alsdorf-Mitte und Energeticon sollen die städtische Realschule und das Gymnasium – derzeit noch in Ofden „beheimatet“ – in das geplante Kultur- und Bildungszentrum (KuBiZ) einziehen. Foto: Planungsgruppe MWM Aachen

Alsdorf. Aus der „Nummer“ mit dem Kultur- und Bildungszentrum (KuBiZ) kommt das Land Nordrhein-Westfalen jetzt nicht mehr raus, raunte ein Beobachter am Abend in der Stadthalle. Gerade hatte die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken unter großem Beifall ein Bekenntnis – auch ihrer Behörde – zum Großprojekt „Soziale Stadt Alsdorf-Mitte“ und zum geplanten KuBiZ auf dem Annagelände abgelegt. „Wir fördern außerordentlich gerne, dass es mit dem KuBiZ ein attraktives Stadtteilzentrum gibt.“ Und sie signalisierte die weitere „volle Unterstützung“.

 In dem 20-seitigen Bescheid der Aufsichtsbehörde, den Bürgermeister Alfred Sonders sogleich fest an sich zog, stecken gut fünf Millionen Euro Fördergeld. Ja, stimmt. Die Steuermittel, sind laut Walsken zum weiteren Herrichten der ehemaligen Kraftzentrale (Langhaus) bestimmt, für energetische Maßnahmen, die Einrichtung einer Stadtteilküche und die Gestaltung des Außenbereichs dort. Aber der historische Bau soll nicht nur im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt“ genutzt werden, sondern auch von der städtischen Realschule und dem Gymnasium, die beide im zu errichtenden Bildungszentrum heimisch werden sollen. Dann ist Schluss mit der derzeit mehr als grenzwertigen Unterbringung in zunehmend maroden Gebäuden in Ofden. Der letzte, dann wirklich unumkehrbare Schritt zur Realisierung des Schulanteils des KubiZ ist für 2013 geplant. Dann soll die Regierungspräsidentin möglichst wieder mal in Alsdorf vorbeischauen – erneut mit öffentlichen Mitteln in der Handtasche. Schön wäre es, dauerte es nicht wieder ein ganzes Jahr. Ostern würde sich anbieten. Jedenfalls hätte es das Land schwer, hierzu „Mein Name ist Hase“ zu sagen . . .

Zu feiern gab es jetzt schon den Start von ABBBA, was für Alsdorfer Bildungs-, Beratungs-, Begleitungs-Angebote steht, woran 13 Partner beteiligt sind, die in der Luisenpassage Einzug halten werden (wir berichteten).

Als weitere Komponenten zur Gestaltung der Alsdorfer Mitte laufen ein Fassaden- bzw. Haus- und Hofprogramm sowie das Leerstandsmanagement an. Bürgermeister Sonders schwelgte in Zuversicht: „Damit werden wir den gesamten Bereich unserer Innenstadt nachhaltig positiv verändern.“ Und 2013 soll eine große Imagekampagne folgen.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.