Soziale Kompetenz und Verantwortung vor Ort halten

Von: mabie
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Theresa Creusen, stellvertretende Anzeigenleiterin beim SuperSonntag-Verlag, und Siggi Müllenmeister vom Stadtmarketing stellten „Heimat shoppen“ in Herzogenrath vor. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. „Heimat Shoppen“: das Aktionsprogramm des Zeitungsverlags Aachen, des SuperSonntag-Verlags und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen ist ein Instrument, um den lokalen Händlern vor Ort auch in Herzogenrath die Bedeutung zu geben, die sie verdienen.

Auch den Geschäftsleuten in Herzogenrath wurde die mit dem auffälligen Logo versehene Idee nun bei einer gemeinsamen Sitzung vom Stadtmarketing Herzogenrath, des Werberings Kohlscheid und des Gewerbevereins Herzogenrath-Mitte im Eurode-Business-Center (EBC) vorgestellt.

„Es sind gerade diese Händler vor Ort, die nicht nur ein umfassendes Warenangebot haben, sondern auch soziale Kompetenz und soziale Verantwortung übernehmen“, sagte Theresa Creusen, stellvertretende Anzeigenleiterin vom Super-Sonntag-Verlag, die das Aktionsprogramm „Heimat Shoppen“ vorstellte.

Das Wichtigste kam gleich zu Beginn, denn Kosten kommen durch die Aktion unseres Medienhauses auf keinen der Interessierten zu. Denn am zweiten Septemberwochenende – Freitag und Samstag, 11. und 12. September –wird die Imagekampagne „Heimat Shoppen“ mit kostenlosen Papiereinkaufstüten, dem für mindestens ein Jahr nutzbaren, gemeinsamen Logo als Wiedererkennungswert sowie weiteren Werbemitteln und umfassenden Informationen zum Projekt bei den Einzelhändlern vor Ort umgesetzt.

„Wir wollen damit ein Bewusstsein schaffen, lokal einzukaufen“, sagte Theresa Creusen weiter. Es gehe nicht darum, jemanden „umzuerziehen“, sondern darauf hinzuweisen, dass die Händler vor Ort auch soziale Kompetenzen haben. So seien Händler nicht nur Arbeitgeber und Steuerzahler in der Kommune, sondern sorgten für eine lebens- und liebenswerte Innenstadt und unterstützten über Sponsoring Vereine, Institutionen oder soziale Zwecke.

Unterstützt wird das Ganze durch eine gemeinsame Beilage beider Zeitungen, die den lokalen Händlern eine freiwillige, passende Plattform bietet, ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren. „Wir wollen handeln, statt abzuwarten und etwas dagegen unternehmen, dass man – wie beim Kauf im Internet – nur von Lagern statt von Händlern mit Angestellten und sozialem Umfeld beliefert wird“, betonte Creusen.

Bei den Geschäftsleuten in Roda fiel das Thema auf fruchtbaren Boden. Denn so einfach hinnehmen wollen die Händler das Kaufverhalten in Sachen Internetshopping natürlich nicht.

Shopping-Mall im Internet

Das zeigt alleine schon die kürzlich gestartete, eigene Shopping-Mall im Internet unter „meinherzogenrath.de“. Dort sind aktuell 41 Anbieter aus Herzogenrath aktiv, wie sich Mitinitiator Siggi Müllenmeister freute. „Wir werden sehr oft auf die Seite angesprochen und erhalten sehr gute Resonanz“, sagte Müllenmeister zu den Online-Angeboten, die das Augenmerk der Kunden auf ihre Einkaufsstadt lenken.

Ein Bewusstsein schaffen für das, was vor Ort den Handel ausmacht und nachhaltig ist: Das ist auch ein Ziel von „Heimat Shoppen“.

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