Nordkreis - Solidaritätsaktion für Mitarbeiter von Toys „R“ Us Würselen

Solidaritätsaktion für Mitarbeiter von Toys „R“ Us Würselen

Von: nt
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Vereinsangehörige demonstrierten gegen schlechte Arbeitsbedingungen. Foto: Tocay

Nordkreis. „Jetzt schlägt’s 13“: Passend zum Datum hat am Freitag unter diesem Motto eine Solidaritätsaktion des Vereins „Arbeitsunrecht“ vor dem Würselener Toys „R“ Us stattgefunden, um auf die aus seiner Sicht schlechten Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen und für einen Tarifvertrag zu kämpfen.

Unterstützt von der Gewerkschaft Verdi demonstrierten Vereinsangehörige gegen Union Busting, also die systematische Bekämpfung von Gewerkschaften und Tarifverträgen. Mitarbeiter bekämen momentan den gesetzlichen Mindestlohn, so Mona El-Tahwagi, Betriebsratsvorsitzende der Filiale Würselen. Lohnerhöhungen seien nicht vorgesehen.

Die maximale Gehaltsstufe liege bei 10,50 Euro. In einem Tarifvertrag wären es pro Stunde 5,10 Euro mehr. Der Verein ergänzt: Durch Prämienzahlungen wolle Toys „R“ Us vermeiden, dass die Mitarbeiter sich einem Streik anschließen. Für eine Stellungnahme war die zuständige Personalchefin nicht zu erreichen.

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