Aachen - So führt an Geschäften vor Ort kein Weg vorbei

So führt an Geschäften vor Ort kein Weg vorbei

Von: red
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Rund um Viersen, Mönchengladbach und Krefeld war die Aktion bereits ein Erfolg. Dort hatte die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein im vergangenen Jahr „Heimat Shoppen“ ins Leben gerufen. Eine eindrucksvolle Aktion, die den stati

Aachen. Rund um Viersen, Mönchengladbach und Krefeld war die Aktion bereits ein Erfolg. Dort hatte die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein im vergangenen Jahr „Heimat Shoppen“ ins Leben gerufen.

Eine eindrucksvolle Aktion, die den stationären Handel, also die Geschäfte vor Ort, ins öffentliche Bewusstsein rückte – indem sie sich nicht gegen den Online-Handel richtete, sondern vielmehr auf die Vorteile des Geschäftes in den Innenstädten und Dorfzentren fokussierte. Händler und Kunden kamen im Zuge der Aktion ins Gespräch, die Aktion war nicht zu übersehen: Tausende Tüten zeigten das „Heimat Shoppen“-Logo und deuteten so unmissverständlich darauf hin, das es kein ganz normaler Einkaufstag war.

Nun kommt die Aktion auch in die Region. Die Industrie- und Handelskammer Aachen und der Zeitungsverlag Aachen bringen „Heimat Shoppen“ am 11. und 12. September in die Städte und Gemeinden des Kammerbezirks. „Mit dieser Kampagne möchte wir den Kunden zeigen, dass sie mit ihrer Kaufentscheidung großen Einfluss auf ihr unmittelbares städtisches Leben haben“, erklärt Monika Frohn für die IHK Aachen. Und Andree Haack von der IHK Mittlerer Niederrhein fügt hinzu: „Machen sich die Kunden Gedanken über die Auswirkungen ihres Kaufverhaltens? Nein!“

Die Kampagne sei also eine prima Chance, um Aufklärungsarbeit zu leisten: Etwa darüber, wie der Handel vor Ort das öffentliche Leben prägt, wie er Initiativen, Vereine und Verbände vor Ort unterstützt – bis hin zur Karnevalsfeier im Kindergarten. Bricht der Handel vor Ort weg, würde viel verloren gehen in den Städten und Gemeinden. „Auch dafür wollen wir die Kunden sensibilisieren“, erklärt Haack. „Eine solche Imagekampagne für den Handel hat es noch nicht gegeben.“

Bei einer Informationsveranstaltung bei der IHK Aachen konnten sich nun Werbegemeinschaften und andere Zusammenschlüsse von Einzelhändlern über die Möglichkeiten und Chancen, die „Heimat Shoppen“ bietet, erkundigen. Das Interesse, am 11. und 12. September ein Teil dieser Kampagne hier in der Region zu sein, ist groß. Die teilnehmenden Händler werden an diesen Tagen die verkauften Waren statt in ihrer eigentlichen Tüte in den auffälligen „Heimat Shoppen“-Tüten verpacken und damit ein klares Zeichen für den Handel vor Ort setzen. Mittels Plakaten oder auch Buttons soll kein Weg an der Aktion vorbeiführen.

Dass diese ein formidables Erfolgsmodell ist, davon weiß Rainer Höppner zu berichten. Der Einzelhändler aus Willich ist Vorsitzender der Schiefbahner Werbegemeinschaft, die sich im vergangenen Jahr an „Heimat Shoppen“ beteiligt hatte. Mit durchschlagendem Erfolg, wie Höppner nun berichten kann. „Es hat wirklich einiges gebracht“, sagt er. Wer nun in Aachen dabei sein will, kann sich beteiligen.

Weitere Informationen gibt es unter der E-Mail-Adresse handel@aachen.ihk.de.

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