Skateboardbahn bereichert Stadtgarten

Von: dk
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„Vulcan“, „Pipe“ oder „Corner“, was darfs sein? Würselen hat eine neue Attraktion mit der Skateboardbahn im Stadtgarten. Foto: deka

Würselen. Bei der „Mucke“ gehen selbst etwas ältere Herren nicht vorzeitig nach Hause. Da schließt sich auch ein Bürgermeister nicht aus. Die australischen Hard-Rocker „AC/DC“ ließen den Würselener Bürgermeister Arno Nelles noch ein Stündchen länger im heimischen Satdtgarten verweilen. Das gab der Chef des Rates auch frank und frei zu.

Zur Einweihung der neuen Skateboardbahn im Herzen der Stadt hatten die neuen Nutzer ihre pralle HiFi-Anlage mit „Hells Bells“ beschossen. Da zuckte es auch angenehm beim Ersten Bürger Nelles oder Jugendamtsmitarbeiter Hans Brings. Seit 12 Uhr wurde die neue Bahn von ihren „Kunden“ belegt. Mit einer ungeteilten Begeisterung, die aus den Gesichtern zu lesen war.

Das wiederum freute die Stadtoberen. Denn gemeinsam mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen hatte man Projekt geschaffen, das von allen Seiten gelobt wurde. Dabei durften sich die Skater zu weiten Teilen selbst aussuchen, was sie denn haben mochten. Unter Leitung des Aacheners Lars Brunswicker, der die Bahn geplant hatte.

„Sechs Leute haben uns regelmäßig geholfen“, freute sich Brunswicker ebenso wie Jugendpfleger Brings. 20.000 Euro hatte die Stadt aufgewendet, davon gingen 15.000 Euro in den Bau und 5000 in die vorbereitenden Maßnahmen. Gut zwei Monate wurde gebaut, jetzt durften die Skater dann endlich ihre ersten Runden drehen und sie verbanden das auch direkt mit einem Contest“. Vorher hatte Arno Nelles die Kooperation mit den Skatern sehr positiv herausgestellt.

„So kreativ konnten wir alle zusammen nur mit Eurer Hilfe sein“, betonte er und nannte die Zusammenarbeit „einfach nur klasse“. Er wünschte den jungen Bürgern – die nicht nur aus Würselen zum neuen Schmuckstück kamen – „kommt unfallfrei durch die Saison und genießt diesen tollen Tag“. Nelles selbst verzichtete darauf, „sich vom „Center Peace“ oder vom „Bobble“ per Board zu stürzen, sah aber gerne noch etwas länger zu. Den „Highway To Hell“ im Ohr . . .

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