„Sizilianische Nacht“: Mafia del musica lässt Ehre zuteil werden

Von: fs
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Pate Rolf Völl überreicht Hut, Schal und rote Nelke an Wolfgang Göbbels. Mit dem höchsten Orden der Mafia, „Spilla honorare“ wurden Claus-Peter Marzodko (2.v.l.) und Franz Emonts (2.v.r.) ausgezeichnet.

Herzogenrath. Bis auf den letzten Platz war das „Castello di Mafioso“ im Haus Kempchen an der Oststraße mit fröhlich gelaunten Menschen gefüllt. Die Mafia del musica hatte zu ihrer traditionellen „Sizilianische Nacht“ geladen und dem Ruf der „ehrenwerten Gesellschaft“ folgten sehr viele Karnevalisten.

Traditionell ist dies aber auch der Abend, an dem der neue Ehrenmafioso – diesmal Wolfgang Göbbels – ernannt wird. Diesen Part übernahm Rolf Völl, Pate der Mafia.

Die Laudatio hielt der letztjährige Ehrenmafioso, Heiner Niessen. Der würdigte Wolfgang Göbbels als einen wirklich verdienten Kohlscheider, der im Ort durch seine Bürgernähe und seine politische Arbeit als SPD-Vorsitzender und stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Stadtrat bekannt sei. Er habe gerade für die Vereine ein großes Herz, was selbstverständlich auch für die Mafia del musica gelte. „Wenn es etwas zu feiern gibt, ist er mit seiner Helene immer dabei, was uns natürlich gefällt, da er einfach ein feiner Kerl ist“, sagte Pate Rolf Völl. Der Höhepunkt für Wolfgang Göbbels: die Berufung in die „Ehrenwerte Gesellschaft“. Dazu gab es von Pate Rolf Völl die passenden Insignien wie Hut, Schal und die rote Nelke.

Zu den ersten Gratulanten gehörten neben den neuen Mafiosi-Kollegen der Ausschuss Kohlscheider Karneval mit ihrem designierten Dreigestirn, die Heimatfreunde Noppenberg und der Ausschuss Herzogenrather Karneval mit seinem Prinzenpaar. Bürgermeister Christoph von den Driesch bescheinigte der Mafia del musica, wiederum eine hervorragende Wahl getroffen zu haben. Eine weitere Auszeichnung, der Mafia-Orden, ging an Franjo Kemp. „Den Spilla honorare“ erhielten Franz Emonts, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mit der Gruppe singen kann, und Claus-Peter Marzodko, „für den diese Auszeichnung schon längst überfällig“ sei. Er komme zu jeder Probe und zu jedem Auftritt aus seinem schönen Venwegen angerauscht, und das seit vielen Jahren. Ein Dank galt ihm für die jährliche Erstellung der Chronik in gebundener Buchform, die sehr viel Arbeit bedeute.

Anschließend trat die KKG Scheeter Jecke auf, „Et Chantal“, alias Manfred Drescher erzählte als lebenserfahrene Dame über ihre Erlebnisse. Die „Lennet Girls“, das war Musikgenuss auf höchstem Niveau der drei Powerfrauen Andrea Schiffers, Elke Sommer-Jöris und Maria Malischewski. Das Finale der Mafia del musica begeisterte das Publikum. Pate Rolf Völl wies auf die Matinee hin, die am 1. Februar im Bürgerhaus stattfindet. Auch dort kann man sich auf ein illustres Programm mit Größen des regionalen Karnevals freuen.

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