Sitzung von St. Cornelius ist leidenschaftlich jeck

Von: rp
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Sie brachten ein tolles Programm auf die Bühne: die Karnevalsgruppe St. Cornelius mit den Moderatoren Marcus Plum (l.) und Heinz Aretz (r.). Foto: Marietta Schmitz

Alsdorf. Die Karnevalsveranstaltungen der Gruppen der katholischen Kirchengemeinden haben es in sich. So manche Profi-Gesellschaft könnte sich hiervon eine Scheibe abschneiden.

Bei den Besuchern merkt man deutlich, dass sie zum harten Kern der Kirchengemeinden gehören, sich auf die jährliche Narrenveranstaltung freuen und hieran mit einer ganz anderen Einstellung teilnehmen als bei „Profiveranstaltungen“.

Dörflichen Charakter erhalten

Ausschlaggebend ist aber, dass diese Veranstaltungen ausschließlich von eigenen Kräften bestritten werden. So auch bei der Veranstaltung der Karnevalsgruppe St. Cornelius Hoengen.

„Wir wollen mit unserer Veranstaltung den alten und beliebten dörflichen Ortskarneval am Leben erhalten“, freute sich Mitorganisator Karl-Heinz Heinen, der hierbei seine Ehefrau Manuela unterstützt.

Ihr aktuelles Motto „Die Narren sind los“ hatten die vielfach kostümierten Besucher, die den Saal im Haus Aretz bis auf den letzten Quadratmeter besetzten, wörtlich genommen, denn schon eine Stunde vorher herrschte eine ausgelassene und fröhliche Stimmung.

Als dann die Karnevalsgruppe St. Cornelius Einzug nahm, hielt es keinen mehr auf den Plätzen, auch nicht den Bürgermeister Alfred Sonders und sein Vertreter Heinrich Plum, die besonders willkommen geheißen wurden.

Dann ging es bis Mitternacht Schlag auf Schlag, von den bestens bekannten einheimischen Moderatoren Marcus Plum und Heinz Aretz mit viel Witz und Humor angesagt.

Nachdem anschließend Bertel Mennicken mit Mark Gillessen mit alten Karnevalsliedern die Stimmung mächtig nach oben getrieben hatten, wurde das Prinzenpaar Manfred I. und Prinzessin Verena mit großem sehenswerten Anhang begeistert empfangen.

15 Auftritte – von den Glocken von Alsdorf, der Old-Men-Band, verstärkt mit Rainer Hamacher und Karl-Heinz Heinen, den Junggesellen, über „Die Klomänner“, „De Monnika“ bis hin zum Kneipengang – wurden absolviert. Sie trafen auf ungeteilten Beifall und Begeisterung der Besucher, die sicherlich im nächsten Jahr gerne wiederkommen.

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