„Sinfoniker on Tour“ gastieren in Straß

Von: Yannick Longerich
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Wissbegierige Schüler: Moderiert von Rektorin Nicole Grabowski-Kämper startete unmittelbar nach der musikalischen Kostprobe eine lebhafte „Fragestunde“ zum Alltag eines Sinfonieorchesters, rechts steht der Aachener Generalmusikdirektor und Dirigent Kazem Abdullah. Foto: Yannick Longerich

Herzogenrath. Natasha Botchway ist gerade einmal zwölf Jahre alt und somit nur gute zwei Jahre älter als die Viertklässler der Katholischen Grundschule Straß, die am diesem Tag ganz besondere Gäste begrüßen konnten. Man mochte meinen, die junge Natasha gehöre ebenfalls zu jenen, die die Berufsmusiker des Sinfonieorchesters Aachen mit Ehrfurcht bei ihrer Arbeit betrachteten.

Tatsächlich aber war sie bereits als Solo-Violinistin voll im Einsatz. „Sinfoniker on Tour“ – unter diesem Motto hatte das Theater Aachen eine Ausschreibung gestartet, die es Schulen in der Städteregion ermöglicht, Musik hautnah in all ihren Facetten und direkt vor Ort zu erleben. Nach dem großen Erfolg des „Mit-Mach-Konzertes“ Jetzt gastierte Dirigent Kazem Abdullah zusammen mit zwölf Mitgliedern des Streicher-Ensembles nun zum Start der Tour in Straß.

Neben Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ wurde den jungen Zuhörern auch eine Streicher-Variante von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ geboten. Umso spannender gestaltete sich folglich auch die „Nachbesprechung“, ein 2,10 Meter hoher Kontrabass wirkte aus der Nähe wie ein Koloss.

Auch eine dagegen zierlich aussehende Violine, die den stolzen Preis von mehreren tausend Euro hat, wurde zusammen mit dem Dirigenten genau in Augenschein genommen.

Rektorin Nicole Grabowski-Kämper freute sich über die schnelle Zusage aus Aachen: „Wir waren von dem Angebot sofort überzeugt und wollten unbedingt teilnehmen. Als die Zusage kam, kannte die Vorfreude keine Grenzen mehr.“ Auch Kollegin Sarah Heimann, verantwortlich für die „Bläser-Klasse“, war vom Erfolg der Veranstaltung überzeugt: „Man hat sofort gemerkt, wie die Schüler von der Magie der Instrumente eingenommen wurden. Eine Erfahrung, wie man sie in dieser Form nur selten erleben kann.“

Auch Violinistin Natasha Botchway konnte sich kaum vor der Flut an Fragen schützen. Die gebürtige Aachenerin nahm sich dann aber viel Zeit, von ihren Auftritten, aber auch vom stundenlangen Üben zu erzählen. Mit ihrer Darbietung dürfte sie schon in den ersten Minuten dem ein oder anderen Lust bereitet haben, einmal selbst mit dem Musizieren zu beginnen.

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