Alsdorf - „Sinfonietta Regio“ und Kirchenchor St. Castor bieten Ohrenschmaus

„Sinfonietta Regio“ und Kirchenchor St. Castor bieten Ohrenschmaus

Von: Yannick Longerich
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Vor dem Altar: Eine gute Akustik herrschte in der St.-Castor-Kirche. Foto: Yannick Longerich

Alsdorf. Herbstlich anmutende Musik aus der Epoche der Spätklassik verzauberte die Besucher des Herbstkonzertes in der Kirche St. Castor. Das Orchester „Sinfonietta Regio“ durfte sich nach einer längeren Phase überregionaler Arbeit endlich wieder über einen Auftritt in seiner Geburtsstadt Alsdorf freuen und wurde stimmgewaltig unterstützt vom Kirchenchor St. Castor.

Chorleiter Josef Voußen begrüßte das Publikum aufs herzlichste, bevor die Sinfonietta unter Leitung von Jeremy Hulin die ersten musikalischen Taten sprechen ließ. Begonnen wurde mit der ergreifenden Ouvertüre „Die Hebriden“, das 26. Werk von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Das Publikum wurde umgehend in den Bann der andächtigen Klänge gezogen, die in der St.-Castor-Kirche eine perfekte Akustik vorfanden.

Nach Verklingen der letzten Takte des Eingangsstücks setzte der sympathische britische Dirigent Hulin zu einer kurzweiligen Erzählung zum bevorstehenden Klarinettenkonzert Mozarts in A-Dur (KV 622) an. Der studierte Klarinettist und ehemalige 1. Kapellmeister des Theaters Aachen (1993-2005) übernahm mit Bravour den Solistenpart des Stücks. Das berührende und perfekt inszenierte Klarinettensolo wurde von einem wiederum famos spielenden Orchester begleitet.

Danach wurden die Zuhörer in eine Pause geschickt, während der Kirchenchor sich für seinen ersten Auftritt bereit machte. Er hatte Franz Schuberts „Deutsche Messe“ (D 872) zu bieten.

Die feierlichen Klänge schallten noch lange nach dem abermals tosenden Applaus nach.

Abgerundet wurde das Konzert von Beethovens erster Sinfonie in C-Dur. Ein begeistertes Publikum spendete minutenlangen Applaus, bevor das Orchester sich nach zwei Stunden wunderbarer musikalischer Unterhaltung langsam auflöste und alle Musiker ihre verdienten Glückwünsche entgegennahmen.

Die Sinfonietta freute sich über ein fast ausverkauftes Haus. Vorsitzender Günter Mänz kündigte stolz die bevorstehenden Konzerte in Geilenkirchen (16. Januar, 19.30 Uhr, Gymnasium Geilenkirchen) und Baesweiler (6. März, 18 Uhr, Gymnasium Baesweiler) an. Darüber hinaus ist ein drittes Konzert in Aachen (noch nicht terminiert) einem guten Zweck gewidmet. Der Erlös kommt der Flüchtlingshilfe zu gute.

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