Silbertaler für einen Alsdorfer mit Herz und Seele

Von: vm
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Rudolf Bast beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt mit Ehefrau Gisela und Bürgermeister Alfred Sonders. Vorne der Silbertaler. Foto: vm

Alsdorf. „Du bist ein Alsdorfer mit Herz und Seele“, hat Bürgermeister Alfred Sonders am Mittwoch an Rudolf Bast adressiert befunden. Im fast familiären Rahmen wurde dem ehemaligen Leiter des städtischen Gymnasiums und Gründer des Alsdorfer Geschichtsvereins der Silbertaler der Stadt überreicht.

„Ich verleihe den Silbertaler nicht jedem, sondern nur denjenigen, die so außergewöhnlich viel für die Stadt getan haben wie Du“, führte Sonders in seiner Laudatio aus.

Über 30 Jahre habe er mit Bast beruflich und privat zu tun gehabt, schon als Mitarbeiter des Presseamtes habe er vom schier unerschöpflichen Wissen Basts profitiert. Immer, wenn es um etwas Geschichtliches gegangen sei, habe Bast Auskunft geben können.

Sonders listete die vielen Verdienste des 80-Jährigen auf: Neben dem Engagement für den Geschichtsverein an sich die Unterbringung des Archivs in der Burg, die Herausgabe der Geschichtsdaten 1191 bis 1991, sein Engagement im Karneval als Vorsitzender des Festausschusses und in der Entwicklung der Gardeströpp der Karnevalsabteilung der Kolpingsfamilie, der KG Prinzengarde, seine Mitgestaltung des Europafests und der 800-Jahr-Feier Alsdorfs, seine Beteiligung am „Weg der Energie“ auf dem Annapark-Gelände sowie an der Ausstellung „Schwarzes Gold“ und vieles mehr.

Hinweistafeln fürs Fördergerüst

Neuestes Projekt: Die Ausstattung des Fördergerüsts am Annapark mit Hinweistafeln, die darstellen, wie Alsdorf früher ausgesehen hat und wie es sich heute präsentiert. Und nicht zu vergessen: sein Anteil an der Gestaltung der Gedenkstätte für die Grubenunglücks-Opfer, die am heutigen Donnerstag eingeweiht wird.

„Ich möchte Dir herzlich und persönlich Dankeschön sagen für die vielen Jahre, die Du für die Stadt da warst“, sagte Sonders mit der Schatulle und dem wie ein Spiegel glänzenden Taler in der Hand. Der zeigt auf der einen Seite das Wappen der Stadt Alsdorf und auf der Kehrseite die Burg.

Basts Frau Gisela erhielt, als Zeichen des Dankes, ihren Mann so manche Stunden entbehrt haben zu müssen, einen Strauß Blumen.

Für Bast war der Silbertaler nicht die erste Ehrung, er ist vor kurzem zum Ehrenvorsitzenden des Alsdorfer Geschichtsvereins ernannt worden, hat das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland unter anderem für seine vielfältige Vereinsarbeit, seinen Einsatz im Kirchenvorstand von St. Castor und im Arbeitskreis „Wider das Vergessen“ erhalten und auch der Bürgerpreis der „Freien Wähler Alsdorf“ wurde ihm mit fast gleichlautender Begründung als Anerkennung angetragen.

Rudolf Bast sagte, dass ihn der Silbertaler aber in besonderem Maße gefreut habe, da er aus seiner Heimatstadt stamme. „Dass der Prophet im eigenen Land nichts gilt, ist hiermit widerlegt.“ Er gab den Dank weiter, in erster Linie an „die charmante Dame rechts neben mir“, die ihm nicht nur zur Seite gestanden, sondern ihn so manches Mal mit guten Ideen inspiriert habe, und auch an seine Mitstreiter im Geschichtsverein. Der Schatzmeister, Basts Schwager Bernd Hilgers, war bei der Ehrung zugegen.

„Ich will weiter tätig bleiben“, versprach Bast, solange es möglich sei.

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