Settericher Ortseinfahrt bekommt eine „Tempobremse“

Von: Stefan Schaum
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Noch auf gleicher Höhe: Bald werden die Wartehäuschen am Settericher Ortsausgang Richtung Puffendorf räumlich weiter auseinandergezogen. Auf Höhe des Fußweges in die Siedlung-Ost entsteht auf der Hauptstraße eine Querungshilfe. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Jetzt werden die Restarbeiten angepackt. Was den Umbau der Settericher Hauptstraße im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt“ betrifft, liegt die „Zielgerade“ auf der Höhe der Hans-Böckler-Straße.

Bevor in der Fortschreibung des Projektzeitraumes weitere Settericher Plätze und die energetische Sanierung des Settericher Rathauses in den Blick rücken, soll sich an der Ortseinfahrt aus Richtung Puffendorf noch einiges tun.

Auf der Hauptstraße selbst sind die beiden Bushaltestellen kurz hinter dem Kreisverkehr der zentrale Umbaupunkt. Die liegen sich derzeit auf gleicher Höhe dort gegenüber, wo ein Fußweg in die Siedlung-Ost führt. An dieser Stelle soll auf der Hauptstraße eine Querungshilfe angelegt werden. Gleichzeitig werden die beiden Wartehäuschen „auseinandergezogen“. Das in Fahrtrichtung Setterich wird einige Meter weiter Richtung Ortskern wandern, das in Fahrtrichtung Puffendorf einige Meter weiter dorthin. Das ermöglicht, dass die Hauptstraße im Bereich der Querungshilfe künftig eine leichte Bogenform nehmen kann. So wird sie zur Tempobremse. „Die Verschwenkung führt dazu, dass Autofahrer automatisch vom Gas gehen“, sagte der Technische Beigeordnete Peter Strauch bei der Vorstellung der Pläne des Aachener Büros MWM im jüngsten Bau- und Planungsausschuss. Auch sollen die Busse künftig nicht mehr in einer Haltebucht Fahrgäste aufnehmen, sondern auf der Straße selbst eine Standspur haben.

Eine eigene Zufahrt soll die Hans-Böckler-Straße bekommen. Noch gelangt man von dort aus nur über die Siebenbürgenstraße zur Hauptstraße. Ein Umweg von gut 100 Metern, den ein Stich durch den derzeitigen Grünstreifen künftig überflüssig machen soll. Auch links und rechts der Hans-Böckler-Straße wird sich etwas tun. Der schmale Gehweg – vor allem auf Höhe der evangelischen Kita – wird verbreitert, die Fahrbahn zugleich etwas schmaler gemacht. Zudem sollen „Kissen“ auf der Fahrbahn für langsameres Fahren sorgen.

Alles in allem werden die Arbeiten gut 250.000 Euro kosten, 60 Prozent der Summe werden von Land und Bund gefördert. Nach einem Bürgerinformationsabend könnten der Umbau in der zweiten Jahreshälfte beginnen.

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