Settericher Gewerbeverein erinnert an seine Geburtsstunde

Von: Lars Odenkirchen
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Eröffneten die Ausstellung: Wolfgang Lüttgens, Organisator der Ausstellung (v.l.), Wolfgang Bolz vom Einzelhandelsverband), Vorsitzende Christa Fahnenschreiber, Geschäftsführer Ulrich Rösseler und der stellvertretende Vorsitzende Heinz Froesch. Foto: Lars Odenkirchen

Baesweiler. Mit einem Eselchen fing alles an: Auf den Tag genau vor fast 30 Jahren gründeten damals zwölf Mitglieder unter der Leitung von Friedhelm Braun und Helmut Schönecker den Settericher Gewerbeverein. Als Wappentier wählten sie damals ein Wesen, dass sich wohl jeder Geschäftsmann wünscht: Einen Goldesel.

Das Huftier auf dem Wappen ist mittlerweile der Settericher Skyline gewichen, was aber wohl nur für die Kreativität des Vereins spricht.

Mehr als nur Bilder

Pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum blickt man aber auch ein Stück weit zurück: Mit einer Fotoausstellung in der Sparkasse in Setterich, die das bewegte Leben der Geschäftswelt portraitiert. Voll des Lobes waren viele Gäste des Vereins bei der Eröffnung der Fotoausstellung, die genau genommen gar keine ist: Tatsächlich hat Gründungsmitglied Wolfgang Lüttgens nämlich viel mehr zusammengestellt als nur eine Reihe von Bildern.

Mit Zeitungstexten, Dokumenten und anderem Material ist viel mehr eine umfassende Dokumentation des Vereinslebens entstanden, die noch bis zum 2. April in der Sparkasse besichtigt werden kann.

Einen kleinen Überblick über die Geschichte des Vereins bot auch Christa Fahnenschreiber in ihrer interessanten Ansprache bei der Eröffnung. So redete die Vorsitzende etwa über das Jahr 1987, in dem der Verein stolze 59 Mitglieder zählte, berichtete von der eigenen Zeitung des Vereins „Setterich aktuell”, die 20 Jahre lang erschien und erzählte von den vergangenen Jubiläen, die teils mit bekannten Stars wie den Höhnern oder Brings gefeiert wurden.

Zurückgeblickt wurde auch auf die insgesamt 14 Straßenfeste, die ebenfalls Attraktionen zu bieten hatten: Beim ersten Fest im Jahr 1984 gab es etwa den größten Hamburger NRWs zu bewundern, dessen Frikadelle allein 180 Kilogramm auf die Waage brachte.

Erfolgreich ist aber auch der Weihnachtsmarkt, der nun seit 10 Jahren in der Burg ein zu Hause gefunden hat. Auch hier gab es Spektakuläres zu berichten: 1984 sprangen der Nikolaus und Knecht Ruprecht gar aus einem Hubschrauber ab, um am im Burgpark zu landen. Erinnerungen an die Zusammenarbeit wusste auch Bürgermeister Dr. Willi Linkens vorzubringen, der die Arbeit des Vereins erst als Stadtdirektor und später in seinem jetzigen Amt erlebte.

Impulsgeber

„Der Gewerbeverein hat immer wieder neue Impulse gegeben. Ein großes Kompliment für die kreative und ideenreiche Arbeit. Gemeinsam haben wir vieles vorangebracht.” Wolfgang Bolz vom Einzelhandelsverband Aachen-Düren betonte: „Dass das Jubiläum gefeiert wird, ist Beweis, wie wichtig der Verein ist. Er stärkt den Standort und Veranstaltungen wie verkaufsoffene Sonntage wären ohne ihn gar nicht denkbar.”

Ulrich Rösseler, der in Doppelfunktion als Gastgeber in „seiner” Sparkasse und Geschäftsführer des Gewerbevereins sprach, war derweil trotz Finanzkrise und Umsatzrückgängen zuversichtlich: „Auch wenn wir heute nicht mehr so groß sind, unser Blick richtet sich optimistisch in die Zukunft.”
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