Baesweiler - Settericher Burgpark erhält Frischzellenkur

Settericher Burgpark erhält Frischzellenkur

Von: Stefan Klassen
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Starker Wasserverlust: Der Weiher im Burgpark benötigt eine neue Dichtung. Seine Tiefe wird reduziert, damit Kinder mit „Spielflößen” darüber schippern können. Foto: Stefan Klassen

Baesweiler. Politik und Verwaltung wollen dem Burgpark in Setterich eine Frischzellenkur verordnen. Das Aachener Landschaftsarchitekturbüro „3+Freiraumplaner” hat die rund 40 Jahre alte Naherholungsanlage im Auftrag der Stadt unter die Lupe genommen - und für gar nicht so schlecht befunden.

Ihr Urteil: klassisch und sehr schön angelegt, mit punktuellen Änderungen kann der Burgpark wieder in einen ansehnlichen Zustand versetzt werden. 240.000 Euro aus dem Konjunkturprogramm II des Bundes stehen dafür bereit.

„Die Stadtplaner wollen die Grundstruktur des Parks beibehalten”, wie Technischer Beigeordneter Peter Strauch bei der Vorstellung des Entwurfs im Bau- und Planungsausschuss betonte.

So sollen die stark mit Sträuchern zugewachsenen Eingänge an Wolfsgasse und Bahnstraße freigeschnitten werden. Schwereres Gerät wird bei der Sanierung des Weihers nötig sein: Dieser muss ausgekoffert und die bisherige Tondichtung durch eine Asphaltdichtung ersetzt werden, weil er ständig Wasser verliert.

Gleichzeitig wird die Tiefe des Gewässers von derzeit 120 Zentimeter auf gut 40 Zentimeter reduziert. Denn künftig sollen Kinder - gefahrlos - von einem neuen Anlegesteg aus mit „Spielflößen” über den Teich schippern können.

Überhaupt stehen die Interessen der Kleinen bei der Neugestaltung des Burgparks ganz oben auf der Liste. Eine große Wipp-Schaukel und in den Boden eingelassene Trampoline sollen neben den derzeit bereits vorhandenen Spielgeräten für Vergnügen sorgen.

Laut Peter Strauch ist auch geplant, das derzeitige Wegenetz auszudünnen. Aktuell führen einige moosbewachsene Pfade sozusagen ins Nichts, andere in wenig ansehnliche Ecken. Darüber hinaus regen die Planer an, Wege instandzusetzen und die Pergolen zu sanieren.

Zudem sollen neue, einheitliche Sitzbänke aufgestellt werden. Und für den Platz zwischen überdachter Konzertbühne und Weiher könnten eine Freiluft-Cafeteria oder ein Biergarten in Frage kommen. Laut Strauch laufen „Gespräche mit einem möglichen Betreiber. Dieser will den Platz dann samstags und sonntags testweise nutzen.”
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