Baesweiler - Setterich wird jetzt aufgewertet

Setterich wird jetzt aufgewertet

Von: -th
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Das schmucklose Gebäude des leerstehenden Supermarkts wird von der Bildfläche verschwinden: An dieser Stelle soll Haus Setterich gebaut werden. Foto: Silvia Kurth

Baesweiler. „Die absolut entscheidende Hürde ist genommen.” Die druckfrische frohe Botschaft, dass Setterich-Nord und -Ost in das Programm „Soziale Stadt NRW” aufgenommen worden sind, verkündete Baesweilers Bürgermeister Dr. Willi Linkens am Donnerstagabend dem Planungs- und Bauausschuss der Stadt.

Über fünf Jahre verteilt, hat das Paket an städtebaulichen und sozialen Maßnahmen, mit denen der Stadtteil aufgewertet werden soll, ein Volumen von etwa zehn Millionen Euro.

Ende September vergangenen Jahres hatte die Stadt den Förderantrag gestellt und offensichtlich mit so guten Argumenten untermauert, dass NRW-Bauminister Oliver Wittke nun bereits mitteilen ließ, dass Setterich zu den fünf Stadtteilen im Land gehört, die in diesem Jahr neu in den Genuss des Programms kommen.

Die Stadt verfolgt damit „besonders das große Ziel”, für die Hauptstraße, die nach Fertigstellung der Umgehung zur Gemeindestraße abgestuft werden soll, „mehr Aufenthaltsqualität zu erhalten”. Dies soll mit einem ganzen Bündel an gestalterischen Eingriffen erreicht werden.

Soziales Zentrum soll das „Haus Setterich” werden, das auf dem der Evonik gehörenden Gelände des leer stehenden „Plus” an der Emil-Mayrisch-Straße gebaut werden soll. Gleich nebenan, wo heute noch eine ehemalige Tankstelle zum tristen Bild des Viertels beiträgt, ist ein neuer Kindergarten geplant.

Die konkreten Einzelmaßnahmen sollen nun in Gesprächen mit der Kölner Bezirksregierung besprochen und dann in den Fachausschüssen des Rates diskutiert werden, kündigte Linkens an.

Die Umsetzung dürfte dann zügig beginnen, schließlich hat die Stadt sie schon im Haushalt für das laufende Jahr mit berücksichtigt.
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