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Sepa: Banken weisen auf Vorteile der Umstellung hin

Von: eli
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Geld

Nordkreis. Auch für die Banken im Nordkreis bedeutet die Umstellung auf das Sepa-Verfahren eine Menge Arbeit. Vertreter der Banken vor Ort haben teilweise unterschiedliche Erfahrungen gemacht, was die Umstellung auf das Sepa-Verfahren betrifft.

„Die Rückmeldungen aus vielen Gesprächen zeigen uns, dass die meisten unserer Kunden gut informiert sind. Gerade Unternehmen und Vereine müssen sich aktiv auf die Umstellung vorbereiten. Wir gehen davon aus, dass unsere Kunden zum 1. Februar „Sepa-ready“ sind“, sagt Dirk Strube, Sepa-Beauftragter der Sparkasse Aachen.

Bei der VR-Bank werden seit 2008 Überweisungen und seit 2009 Lastschriften im Sepa-Format ausgestellt. „Leider mussten wir feststellen, dass die Umstellung auf die neuen Verfahren bei einigen Kunden, trotz aller Bemühungen unsererseits, nicht mit dem wünschenswerten Nachdruck betrieben wurde“, sagt Wilfried Förster, Bereichsleiter Firmenkunden der VR-Bank.

„Erst in den letzten Wochen stellen wir verstärkte Umsetzungsaktivitäten fest.“ In beiden Bankinstituten sind die Kunden über die anstehenden Veränderungen informiert worden. Persönliche Gespräche, Informationsmaterial, Veranstaltungen für Vereine – breit aufgestellt suchte man den Kontakt mit den Kunden. Die IBAN- und BIC-Nummern sind teilweise bereits auf die EC-Karten gedruckt. Bei den Sparkassencards werden es Ende Februar 70 Prozent sein. „Die restlichen Karten werden schrittweise ausgetauscht“, erläutert Dirk Strube.

Aber: „Die Angabe von IBAN und BIC auf der Karte dient nur zur Information. Die Karten funktionieren auch ohne diese Angaben einwandfrei. Daneben haben wir unseren Kunden Kärtchen mit ihrer IBAN und BIC zugeschickt. Auf den Kontoauszügen stehen IBAN und BIC schon seit längerem.“ Bei der VR-Bank ist der Austausch bereits abgeschlossen. Alle EC- und Bankkarten enthalten einen Hinweis auf IBAN und BIC.

Stärker reglementiert

Herausforderungen sehen die Experten eher in anderen Bereichen. „Die neuen Lastschriftverfahren sind deutlich stärker reglementiert und für die Kunden schwieriger geworden“, schätzt Wilfried Förster die Situation ein. „Deshalb empfehlen wir, frühzeitig umzustellen, damit eventuelle Probleme und Fragen ausgeräumt werden.“ Und auch die angestrebte Fristverlängerung bis zum 1. August ist in ihren Augen wenig sinnvoll.

Förster: „Die Fristverlängerung bringt nach unserer Einschätzung deutliche Mehrkosten und macht die Umstellung nicht einfacher. Die Banken haben ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen fristgerecht zum 1. Februar 2014 geändert. Für die Kunden, die nicht bis dahin umstellen, müssen Übergangs-AGB vereinbart werden. Die Fristverlängerung fördert den Umstellungswillen betroffener Kunden nicht.“

Diese Einschätzung teilt auch Dirk Strube: „Wir empfehlen Unternehmen und Vereinen, die noch nicht umgestellt haben, dringend, sich nicht durch die von der EU-Kommission vorgeschlagene Frist irritieren zu lassen, sondern die Umstellung planmäßig zu Ende zu bringen. Die Gefahren einer nicht rechtzeitig vollzogenen Umstellung können für Unternehmen durchaus gravierend sein.“

Doch die Umstellung auf ein einheitliches, europaweit gültiges Format bringt auch Vorteile und Chancen mit sich. Denn Überweisungen und Lastschriften können „in Europa schneller und für den Kunden kostengünstiger ausgeführt werden“, erklärt Strube. „Gerade im europäischen Ausland tätige Unternehmen werden dies zu schätzen wissen.“

Wilfried Förster versteht die Ablösung der unterschiedlichen nationalen Verfahren durch einheitliche Regelungen als vorteilhaft und als einen „logischen Schritt“. Außerdem ist damit „eine einheitliche Gebührenregelung verbunden. IBAN und BIC machen darüber hinaus die Zahlungen sicherer und vermeiden weitgehend Fehler in der Weiterleitung.“

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