Seniorenverein Anna versteckt erstmals Nester in der Kraftzentrale

Von: Stefan Schaum
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Zwei für jedes Kind: 240 Ostereier haben die 112 Florianstraßen-Knirpse am Gründonnerstag in der Kraftzentrale entdeckt. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Nein, das vergangene Jahr war nicht leicht für die Kinder und Erzieherinnen im Familienzentrum Florianstraße. Erst die Hiobsbotschaft: Die Stützpfeiler ihrer Kita sind marode, dort dürfen sie nicht bleiben!

Dann der Umzug: In der Kraftzentrale ist den Kleinen erst einmal gar nichts vertraut. Lauter riesige Räume und kein grünes Außengelände mehr. Ganz schön viele Dinge, die erst einmal verdaut sein wollten.

Wie gut ist es da, dass eine Sache sich nicht geändert hat: Die Rentner des Senioren- und Invalidenvereins „Anna“ sind auch im Ausweichquartier für die Kleinen da. Am Gründonnerstag haben sie dort Osternester versteckt, denn so eine Tradition lässt sich auch von einem Ortswechsel nicht erschüttern. Richtig viele Eier waren es diesmal sogar. Nicht bloß, weil die Kooperation zwischen Kita und Senioren seit 25 Jahren gepflegt wird und es daher ein kleines Jubiläum war, sondern weil mit dem Umzug eine sechste Gruppe hinzugekommen ist. Derzeit besuchen 112 Kinder die Kita Florianstraße.

240 bunte Eier hat die Gartengruppe des Seniorenvereins gesponsert. Peter Schneiderwind, Heinz Rübben, Heinz Schirbach und Stefan Voußen hatten die Nester versteckt. Zum ersten Mal nicht im Freien – denn so richtig österlich ist der große Schotterparkplatz vor der Kita ja nicht wirklich – sondern in den Gruppenräumen selbst. Auch dort blieb kein Ei lange unentdeckt. Und bei dem anschließenden Osterfrühstück blieb auch keins lange unverspeist. Mehr hat der Seniorenverein vorerst nicht zu tun, denn den kleinen Gemüsegarten, der früher von den Rentnern und den Kindern gemeinsam gepflegt wurde, gibt es ja nicht mehr. „Wir hoffen aber sehr darauf, dass es beim Neubau auch ein Plätzchen für ein neues Beet geben wird“, sagte bei der Osteraktion der Vereinsvorsitzende Jürgen Maubach.

Das wird es, sagte Alsdorfs Erster Beigeordneter Ralf Kahlen. Überhaupt soll jetzt Tempo gemacht werden in Sachen Neubau. Im Juni, so hofft Kahlen, können die Bautrupps anrollen, dann sind etwa sieben Monate Bauzeit angepeilt. „Wenn alles glatt läuft, dann können die Ostereier im kommenden Jahr wieder im Garten an der Florianstraße gesucht werden.“

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