Seniorenbeirat hat wichtige Infos und Kontakte

Von: Nina Krüsmann
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Gibt älteren Mitbürgern Sich
Gibt älteren Mitbürgern Sicherheit: Auszubildende Simone Knie, Seniorenbeiratsvorsitzender Helmut Königs und Koordinatorin Mirjam Küpper präsentieren die neue Notfallkarte. Foto: Nina Krüsmann

Herzogenrath. Der Seniorenbeirat, der sich alle zwei bis drei Monate im Rathaus der Stadt Herzogenrath trifft, ist jetzt zu seinem Spätsommertermin zusammen gekommen.

„Bei einem Treffen der Städteregion haben wir festgestellt, dass wir in den vergangenen zwei Jahren in Herzogenrath bereits einiges auf die Beine stellen konnten, was in anderen Städten momentan noch heftig diskutiert wird”, betonte der Seniorenbeiratsvorsitzende Helmut Königs eingangs.

Dringend Unterstützung erbeten

Tagesordnungspunkt 1 brannte den Interessenvertretern der Senioren besonders unter den Nägeln: Die Besetzung des Büros der Roda-Senioren (RoSe). „Donnerstags von 10 bis 12 Uhr stehen Maria Dünwald, Jakob Engels und Ludwig Clärding den Senioren Rede und Antwort. Aber diese feste Mannschaft braucht dringend Unterstützung”, rief Königs die anwesenden Senioren dazu auf, ihre ehrenamtliche Unterstützung für einige Stunden anzubieten. „Wir würden gerne mehr Mitstreiter ins Boot holen, die Senioren bei Fragen und Problemen helfen, ein Bindeglied zur Stadtverwaltung sind, Beschwerden aufnehmen oder bei Formularen behilflich sind”, unterstrich Engels.

Mirjam Küpper, zuständig für die Koordination rund ums Alter, berichtete über die ersten Ergebnisse aus dem Arbeitskreis (AK) „Barrierefreiheit”, der seit einiger Zeit aktiv ist. „Wir haben eine Datenbank erstellt und überprüfen in Herzogenrath-Mitte, Kohlscheid und Merkstein, ob die öffentlichen Gebäude oder Geschäfte senioren- und behindertengerecht sind”, erklärte Küpper. „Es hapert da an vielen Ecken, zum Beispiel sind einige Toiletten für Rollatorbenutzer nicht erreichbar. Die meisten Geschäfte sind nur über Treppenstufen zu erreichen”, monierte AK-Mitglied Maria Ahn.

Näheres soll beim nächsten AK-Treffen am 29. September um 10 Uhr im Rathaus Herzogenrath, Zimmer 103, besprochen werden. Auf Initiative des Beirats wurde jetzt eine Notfallkarte konzipiert, die vor allem älteren Menschen zu einem hilfreichen Begleiter werden soll. „Die Notfallkarte soll sowohl an der Infothek im Rathaus als auch als Download auf dem Internetauftritt der Stadt erhältlich sein. Die Karte dient dem schnellen Auffinden wichtiger Informationen und Kontakte”, erklärt Küpper.

Entwickelt und designt wurde das Kärtchen im Scheckkartenformat von der Auszubildenden der Stadtverwaltung Simone Knie. „Auf kleinstem Raum finden sich persönliche Angaben, wichtige Telefonnummern. Die Gefahr von Fehldiagnosen soll durch die Bekanntheit von chronischen Leiden, Allergien und Medikamentenunverträglichkeiten verringert werden”, betonte Küpper. Einige Ergänzungen sollen noch in das Formular eingebracht werden, dann geht die neue Version in den Druck. Näheres wird bald bekanntgegeben.
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