Alsdorf - Senioren-Wohnungen gefragt

Senioren-Wohnungen gefragt

Von: dag
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Stoßen auf den Baubeginn an: (v.l.) Willi Carduck (St. Josefhaus), Christian Weimer (St. Antonius Seniorenzentrum), Immobilienberater Rainer Bindels, Michael Heins (Wohnungsbau Heins GmbH und Architekturbüro Heins) und Bürgermeister Alfred Sonders. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. Im Baugebiet „Alte Aachener Straße“ in Busch wird die letzte Freifläche belegt. In Anbindung an das Senioren- und Pflegezentrum St. Josefhaus entsteht hier am Eingang des Stadtteils das Projekt „Betreutes Wohnen“.

Zur Fertigstellung der Bodenplatte stießen Michael Heins (Geschäftsführer der Wohnungsbau Heins GmbH und des Architekturbüros Heins), Immobilienberater Rainer Bindels, Willi Carduck (Leiter St. Josefhaus), Christian Weimer (Geschäftsführer St. Antonius Seniorenzentrum) und Bürgermeister Alfred Sonders gemeinsam mit einigen der zukünftigen Bewohner auf den Baubeginn an.

„Wir sind froh, mit Herrn Heins einen hervorragenden Partner gefunden zu haben, der an mehreren Stellen in Alsdorf aktiv ist“, unterstrich der Erste Bürger der Stadt. „Von älteren Bewohnern wünschen sich einige, ins Zentrum zu ziehen“, fuhr Sonders fort, andere wiederum blieben lieber in der Nähe ihres bisherigen Wohnumfeldes. „Und wir möchten, dass jeder seinem Anspruch gerecht, etwas finden kann“, betonte er. „Deshalb versuchen wir, in allen Siedlungen, wenn es möglich ist, solch einen Wohnkomplex anzubieten.“ Es sei eine sinnvolle Symbiose, die hier eingegangen und angeboten werde, waren sich Christian Weimer und Willi Carduck einig.

Der Bedarf an seniorengerechtem Wohnen werde weiter steigen. In den Stadtteilen finde in den vergangenen Jahren ein Generationswechsel statt, erklärte Sonders. Der Bürgermeister: „Ältere Bürger verlassen ihre Eigenheime, die wiederum von jüngeren Familien übernommen werden.“

In Zusammenarbeit mit dem St. Josefhaus errichtet die Wohnungsbau Heins GmbH in Busch 18 Eigentumswohnungen (13 Zwei- und fünf Drei-Zimmer-Wohnungen zwischen 54 und 81 Quadratmeter groß) entstehen. Sie sind barrierefrei erreichbar und verfügen über stufenlose Balkone, Terrassen oder Dachterrassen. Die Bewohner könnten ihr selbstständiges Leben fortführen und hätten zusätzlich die Möglichkeit persönliche Dienstleistungen sowie Betreuungen vom St. Josefhaus in Anspruch zu nehmen und könnten an den Freizeitaktivitäten teilnehmen, hieß es. Die Hälfte der Wohnungen sei bereits verkauft, berichtete Immobilienberater Rainer Bindels.

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