Seit einem Vierteljahrhundert im Einsatz für die Bürger

Von: mas
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Glückwunsch: Den Silberjubilaren (von links) Günter Markenstein, Wilfried Menke und Herbert Geller gratulierte Bürgermeister Willi Linkens (rechts). Der Dank galt auch (von links, hinten) Jens Nohr, Bruno Zillgens und Petra Grotenrath für ihr Engagement. Sie verabschiedeten sich von der Ratsarbeit. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Drei Jubiläen, drei Abschiede: dafür „tagte” Baesweilers Stadtrat sogar gesondert. In einer heiteren Atmosphäre bedankte sich Bürgermeister Willi Linkens im Namen der Stadt bei den Ratsherren Herbert Geller und Wilfried Menke.

Die beiden Christdemokraten schultern jeweils 25 Jahre Arbeit im Parlament - und sind noch nicht am Ende angekommen. Auf eine 25-jährige Dienstzeit als Ortsvorsteher für Loverich, Floverich und Puffendorf kommt Günter Markenstein.

Auch ihn zeichnete Linkens für die lange Arbeit zum Wohle der Bürger aus. Der Stadtrat war komplett im Rathaus Setterich angetreten, um der Feierstunde beizuwohnen.

Sie wurde auch zum Anlass genommen, den ausscheidenden Ratsvertretern Petra Grotenrath und Jens Nohr (beide CDU) nach fünf Jahren sowie dem Sozialdemokraten Bruno Zillgens nach zehnjährigem Mittun „Tschüss” zu sagen. Zuerst wandte sich Ratschef Linkens an seinen 1. Bürgermeister-Stellvertreter Herbert Geller.

Ihm wie auch später Wilfried Menke und Günter Markenstein zollte der Festredner höchsten Respekt vor deren Leistungen und Engagement. „Von 1984 bis 2009 - das ist eine lange Strecke. Hinter dieser Zahl verbergen sich sehr viel Arbeit, die Überwindung zahlreicher Probleme und Schwierigkeiten, aber auch Leistung und viele Erfolge”.

Geller wie auch Menke haben sich in zahlreichen Ausschüssen eingebracht und „vielfältige Einsatzbereitschaft und Engagement zum Wohle der Baesweiler Bürger bewiesen”. Linkens brauchte mehrere DIN-A4-Blätter, um die Tätigkeiten und damit verbundenen Erfolge aufzulisten. Allen drei Jubilaren attestierte Linkens „bei den Bürgern mit ihrer hilfsbereiten und anerkannt freundlichen Art angekommen zu sein”. Herbert Geller, der ebenso wie Wilfried Menke auf die Annahme eines Ehrenringes der Stadt verzichtete und dafür Geldspenden zu karitativen Zwecken nutzen möchte, plauderte über das Vierteljahrhundert ein gutes Viertelstündchen „aus dem Nähkästchen”. Er schloss mit einem Zitat, das bei seiner Mutter Dora über dem Küchentisch hing: „So schön und einfach ist mein Leben. Geben, geben und immer nur geben”. Das hat sich auch Wilfried Menke zum Lebensmotto gemacht. Der Christdemokrat kündigte an, seine Spende den Beggendorfer Jungschützen zukommen zu lassen. Eine „Spende” ganz besonderer Art hätte Günter Markenstein gerne verteilt.

An SPD-Fraktionschef Bernd Pehle gerichtet meinte er mit einem Augenzwinkern: „Wenn ich könnte, würde ich Dir Dein Jugendamt schenken”. Die Sozialdemokraten fordern bekanntlich seit Jahren ein eigenes Jugendamt für Baesweiler. Warum auch er seinen Job weiterhin bekleiden wird, erklärte er auch: „Meine Frau hat gesagt, in Deinem Alter ist der Adenauer noch zweimal Bundeskanzler geworden”, schmunzelte der Mittsiebziger. Für ihn und die fünf anderen Hauptpersonen des Abends hatte die Stadt einen Anschließenden Umtrunk organisiert.
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