Seifenkisten „fliegen“ die Straße hinab

Von: dag
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Das sieht schon stark nach Formel 1 aus: Gut ausgerüstet ging diese kleine Pilot auf die Strecke. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Herzogenrath. Nicht gerade an PS stark, aber ganz schön flott unterwegs. Das waren 24 kleine und große Rennpiloten in zahlreichen selbst gebauten Flitzer beim achten Seifenkistenrennen auf der Eintrachtstraße in Merkstein. Die Straße bot beste Bedingungen, da sie recht abschüssig ist, was die schmucken Kisten auf Tempo brachte.

Ob Daniel, Robin, Melissa oder Katrin oder die anderen: Die Fahrer und Fahrerinnen warteten ungeduldig auf ihren Start, um die knapp 400 Meter lange Rennpiste in ihrem Geschoss hinunter zu „rasen“. Dazu wurden jeweils zwei Seifenkisten auf die Startrampe geschoben, ehe Ana Maria Nandzik, stellvertretende Vorsitzende vom organisierenden Stadtmarketing, das Startkommando gab.

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Die Seifenkisten – im wesentlichen bestehend aus Rädern, einem Lenkrad, Brettern und einem Sitz – setzten sich in Bewegung. Sie nutzten den Schwung der Holzrampe aus, um auf Geschwindigkeit zu kommen, die Rennstrecke zu bewältigen und durch die Lichtschranke der Ziellinie zu fahren.

Spoiler, Leuchten und fantasievolle Bemalungen ließen die Seifenkisten zu einer Augenweide für die Betrachter werden. Nicht nur die Familien der Rennpiloten säumten den Straßenrand, auch Anwohner hatten es sich vor ihren Häusern bequem gemacht, um das Spektakel mit den flotten Kisten zu verfolgen

In drei Altersklassen gingen die Seifenkisten-Fahrer an den Start. Jeder Teilnehmer erhielt eine Medaille. Am späten Nachmittag standen die Sieger fest. Bei den Kindern siegten Freja Bien und Jamie Lee Bilke. Beide brauchten für die Strecke 48 Sekunden. In der Juniorenklasse hatte Adrian Erken die Nase vorn. Bei den Senioren machte Bonnie Sue Nandzik das Rennen. Auch diesmal gab es wieder eine Verlosung. Für das leibliche Wohl war durch die Fördergemeinschaft Merksteiner Jugend bestens gesorgt. Für den Ernstfall war die Motorradstaffel der Johanniter vor Ort. Die die kleinen Rennpiloten sowie Kinder, die zum Anfeuern oder einfach nur Zuschauen dabei waren, durften sich im Laufe des Nachmittags auf den Motorrädern fotografieren lassen, was sich großer Beliebtheit erfreute.

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