Schwere Zeiten des Aufbaus gemeistert

Von: fs
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Siedlungsgemeinschaft Bardenberg: Die Jubilare wurden mit Urkunde und Blumen geehrt. Foto: Sevenich

Herzogenrath. Die Siedlungsgemeinschaft Bardenberg 1939 blickt mit Stolz auf 75 Jahre erfolgreicher Arbeit zurück. Dabei musste die Gemeinschaft mitunter schwere Zeiten durchleben. In der Aufbauzeit war viel Arbeit und Gemeinschaftssinn gefragt, um arbeitssuchenden oder gering verdienenden Bergleuten mit großer Familie ein Dach über den Kopf zu ermöglichen,

. Im Jahre 1936 wurde mit den planerischen Arbeiten begonnen. Drei Jahre später waren die Häuser der Bergmannssiedlung bezugsfähig. Insgesamt 55 Familien zogen ein. Die Siedlung gehörte bis zur kommunalen Neugliederung im Jahre 1972 zur Gemeinde Bardenberg und ist heute ein Stadtteil von Herzogenrath.

Die Siedlungsgemeinschaft hat ihr Erscheinungsbild in den vergangenen Jahrzehnten oft gewandelt. Mittlerweile wächst schon die vierte Generation in einigen Häusern heran. Das ursprüngliche Aussehen der Häuser hat sich stark verändert. So wurde umgebaut und ausgebaut. Heute steht die Siedlung da und zeigt schmucke Straßenbilder.

Rechtzeitig zum 75. Geburtstag hatte das Organisationsteam mit Peter Joerißen als Sprecher, Hans Kwiecinski, Andreas Ortmanns, Wolfgang Klein, Willibert Ackermann und Torsten Oleff zum Jubiläum ein kleines Programm zusammengestellt.

Zunächst fand eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung unter Mitwirkung des MGV St. Antonius und der „Koffener Musikanten“ am Bergmannskreuz im Finkenweg statt. Die Gedenkrede hielt Diakon Franz Josef Kempen, Mitglieder des Vereins Bergbaudenkmal „Adolf“ begleiteten in Bergmannstracht die Feier.

Anschließend startete der Festabend im Vereinsheim von Accordia Niederbardenberg „Walters Treff“ unter dem Motto „Generationsübergreifender Austausch von Neusiedlern und Siedlungsurgesteinen“. Hier wurden durch den Vorstand verdiente Siedler geehrt: Agnes Joerißen, Annemie Lange, Christel Sendscheid, Sonja Gillissen, Anne Kwiecinski, Renate Scholtes, Hans Kwiecinski, Peter Joerißen, Wolfgang Klein, Ingrid Zekorn.

Bürgermeister Christoph von den Driesch gratulierte den Siedlern und sprach seinen ausdrücklichen Dank dafür aus, dass sie alles in ihrer Macht stehende getan haben, die Siedlung zu dem zu machen, was sie heute darstellt. Mit einer Frühstückstafel für die Siedler am Sonntag klang ein schönes Fest aus.

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