Schulsozialarbeit in Baesweiler läuft weiter

Von: Stefan Schaum
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Vorerst gesichert: Hans-Peter Zillekens kann seine Schulsozialarbeit fortsetzen. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Die Schulsozialarbeit soll in Baesweiler auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Zwar läuft die Förderung der im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes durch den Bund finanzierten Stellen zum Ende des Jahres aus, doch ist in einigen Fällen eine Verlängerung in Sicht.

Der Städteregionstag hat beschlossen, dass in den vier Kommunen ohne eigenes Jugendamt – neben Baesweiler sind das Roetgen, Monschau und Simmerath – die Stellen bis zum Ende des Schuljahres 2015/16 finanziert werden sollen. Aus Mitteln der Kommunen. „Die Bürgermeister der betroffenen Städte haben sich in Gesprächen dazu bereit erklärt“, sagt Adolf Mainz, Leiter des städteregionalen Jugendamtes. „Es ist einfach klar, wie wichtig die Schulsozialarbeit geworden ist.“ In Baesweiler geht es konkret um zwei Stellen.

Das Gymnasium und die Realschule werden von Hans-Peter Zillekens betreut, eine weitere Stelle soll für die Grundschulen neu besetzt werden, nachdem die dort bislang tätige Schulsozialarbeitern sich neu orientiert hatte. Mainz: „Die hat angesichts der lange Zeit ungewissen Zukunft eine andere Stelle angetreten.“

Eben diese Ungewissheit müsse dringend beseitigt werden, sagt Mainz auch mit Blick auf andere Städte, die die Schulsozialarbeit angesichts knapper Kassen nicht selbst weiter finanzieren können oder wollen. „Hier muss eine verbindliche Lösung für alle her.“ Sprich: Der Bund und auch das Land sollten sich an der Finanzierung beteiligen. „Dafür werden wir weiterhin ganz vehement eintreten“, verweist Mainz auf drei Appelle, die die Städteregion in dieser Sache bereits auf den Weg gebracht hat.

Für die vier Kommunen im Bereich des Jugendamtes werde die Fortführung der Stellen bis Mitte 2016 etwa 200.000 Euro kosten, sagt Mainz.

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