Herzogenrath - Schulsozialarbeit fortsetzen

Schulsozialarbeit fortsetzen

Von: mabie
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Herzogenrath. Einhellige Unterstützung kam nun vom Jugendhilfeausschuss der Stadt Herzogenrath für den Appell des Städteregionsrates in Sachen Bildungs- und Teilhabepaket.

Der Rat und die Bürgermeister richten diesen Appell zur Fortführung der Schulsozialarbeit an die zuständigen Fachministerien des Bundes. Damit soll gewährleistet bleiben, dass über den 31. Dezember hinaus die passenden finanziellen Rahmenbedingungen einer weiterhin erfolgreichen Schulsozialarbeit geschaffen werden.

Bisher ist unklar, ob ab Januar 2014 weitere Mittel aus Bund oder Ländern dafür bereitgestellt werden. Darum wollen die Städte und Gemeinde im Bezirk Aachen dauerhaft die Teilhabe und gesellschaftliche Integration durch Bildung verbessern, vor Ort wirtschaftlicher Armut begegnen, um vor allem Bildungsarmut und sozialer Ausgrenzung zu begegnen. Auch sollen die Ressourcen familiärer, schulischer und beruflicher Bildung eng vernetzt genutzt werden, um den individuellen Bildungserfolg junger Menschen zu fördern.

In den Schulen sollen zudem verstärkt arbeitsmarktliche und gesellschaftliche Integration durch Bildung gefördert werden. Hintergrund des Antrages ist, dass Kommunen finanziell nicht in der Lage sind, wegfallende Fördermittel aufzufangen und die Verantwortung zur Sicherung von Bildung und Teilhabe zu übernehmen.

Schon jetzt sei festzustellen, so die Verwaltung in ihrer Sitzungsvorlage, dass die aktuell geförderte Schulsozialarbeit durch Schüler und Lehrer rege und lösungsorientiert in Anspruch genommen werde.

Eine wichtige „Brückenfunktion“ an der Nahtstelle von Bildung und familiärer Erziehung werde zudem auch wahrgenommen.

Spürbare Auswirkungen habe der Bildungs- und Teilhabepakt beim Bildungserfolg. Und nicht zuletzt seien die mit dem Pakt verbundenen Hilfestellungen notwendig, damit bei der Integration in das Arbeitsleben Barrieren abgebaut würden.

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