Schulgemeinschaft feiert Jubiläum mit Freunden

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Musikalische Unterhaltung beim Jubiläumsfest im Herzogenrather Gymnasium: Unterstützt von den Freunden aus Malta glänzte das Schulorchester unter anderem mit einem Medley des weltberühmten Filmmusik-Komponisten Ennio Morricone. Foto: Sigi Malinowski
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Eine „Wiedervereinigung“, auf die viele Jubiläumsgäste geradezu gewartet haben: Gymnasiumschefin Brigitte Jansen und ihr Vorgänger Reinhard Granz. Beide sind Sympathieträger der Bildungseinrichtung. Foto: Sigi Malinowski
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Überzeugendes Duo: Rania Khouja und Jakob Helzle lieben ihre Schule. Das wurde beim Festakt auch deutlich. Foto: Sigi Malinowski

Herzogenrath. „150 Jahre Höhere Schulbildung in Herzogenrath“: Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss, wenn schon viel Gutes genossen worden ist. Wie das viel zitierte „alte Ehepaar“ kamen am Ende des Festaktes Brigitte Jansen, Schulleiterin des städtischen Gymnasiums Herzogenrath, und ihr Vorgänger Reinhard Granz herüber.

Als die beiden mit „Kultstatus“ ausgezeichneten Oberstudiendirektoren, sinnierten, plauschten, Schule der Vergangenheit und der Gegenwart betrachteten, politische Gewichtungen einbrachten und ihre Arbeitsanteile einfließen ließen, da sprachen auch die peppig und frisch moderierenden Kollegen Christine Isensee und Christian Reifert von der „größten Wiedervereinigung, die wir heute zu bieten haben“.

Pralles Programm

Es ging sehr heiter bei der Feier des Herzogenrather Gymnasiums unter dem Titel „150 Jahre höhere Schulbildung in Herzogenrath“ zu. Auf stundenlange Reden wurde verzichtet, dafür mehr Programm geboten.

Die Schule präsentierte sich jung und lebensfroh. Pünktlich, wie Pädagogen nun mal sind, gab Oberstudiendirektorin Brigitte Jansen den Startschuss zum Gratulationscour.

Mit Musik, so wie es bei Schulen üblich ist. Mitglieder des Schulorchesters des Gymnasiums, Das Eurode-Jugendorchester (Leiter Dr. Martin Elbach) und das Gozo Youth Orchestra & Wind Band Malta unter der Leitung von Joseph Grech wählten „Rondo“ aus der „Sinfonie de Fanfares“.

„Ein halbes Jahr haben wir an der Vorbereitung dieses Festes gearbeitet“, dankte Brigitte Jansen vor dem offiziellen Teil der Feier ihrem Kollegen und stellvertretenden Schuldirektor Markus Fabritzius. Er und sein Team hatten brillante Arbeit geleistet.

Als die beiden Schüler Yannick Schier und Maurice Klinge das Kommando an der Technik mit „L 4 hoch“ bekamen, da strahlte es in der Aula. Beginnend bei Brigitte Jansen.

1400 Gäste – die sich übers Schulgelände verteilten – wohnten der Feier bei. Zwischen historischer Ausstellung und Fotogalerie, zwischen Jazz-(„riffbereit“ und „just4fun“) und Rockmusik („Ginger Experience“ und „Tempest“) oder dem Discokeller, in dem sich die ganz jungen Schüler beim „Päns Dance“ amüsierten.

Ergänzt wurden die Programmpunkte um die „Volleyballnacht“ sowie um Theater („Lsysistrata“) und der „Literaturfilmvorstellung“. Ein pralles Programm, das die Schule am Festabend gemeistert hatte. Eingangs holten sich die Verantwortlichen und auch die Basis, die Auszubildenden, viel Lob von den Ehrengästen ab.

Walter Woltery formulierte für die Schulaufsicht, „mir gefallen die lebendigen Partnerschaften mit Rumänien und Serbien sowie mit den maltekischen Musikern.“ Er sagte zudem: „Dieses Jubiläum ist nicht alltäglich. Die Schule erfüllt ihren Bildungsauftrag in hervorragender Weise.“

Stellvertretender Bürgermeister Dr. Manfred Fleckenstein versprach: „Die Stadt als Schulträger wird auch weiterhin alles tun, damit hier die bestmögliche Ausbildung vorgenommen werden kann.“

Schulpflegschaftsvorsitzende Dr. Britta Schwering erwähnte humorvoll: „Ich hätte gerne einen Kuchen mit 150 Kerzen mitgebracht. Aber ein solcher passte leider nicht in meinen Backofen.“

Bilder und Texte zur Geschichte der SGH hatte Christian Patzelt mitgebracht. Der Vollbluthistoriker bekam sehr viel Applaus für seinen Vortrag. Der setzte sich fort, als ehemalige Schüler (Steffen Mingenbach, Udo Kleinholz, Vorsitzender des Fördervereins und Abiturient 1990.

Rania Khouja und Jakob Helzle) redeten als Duo, wie ihnen der Mund gewachsen ist. Brigitte Jansen und Reinhard Granz platzierten ihre mitreißenden Vorträge in der prall vollen Aula wie in einem Rededuell. Dafür hätten sicherlich alle Gäste ein glatte „1“ gegeben . . .

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