Schulentwicklungsplan in Baesweiler aufgestellt

Von: mas
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Hat Zukunft: Auch der Standort der Grundschule Loverich ist laut Schulentwicklungsplan in Baesweiler gesichert. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Die Stadt Baesweiler machte sich trotz komplizierter Ausgangslage daran, einen Schulentwicklungsplan (SEP) für das im Sommer beginnende Schuljahr aufzustellen. Dieser wurde dem Fachausschuss in seiner jüngsten Sitzung vorgelegt.

Eingangs erklärte Bürgermeister Dr. Willi Linkens, auch wenn keine gesetzliche Verpflichtung besteht, so sieht die Stadt einen SEP als Soll an. Obwohl Prognosen gerade jetzt „fast ausgeschlossen“ sind. Das begründete Linkens einerseits mit der „großen Zahl an Flüchtlingskindern“, aber auch mit der Ausweisung „von großen Neubaugebieten“. Er rechne mit „gravierenden Änderungswünschen“ seitens der Politik. Hinsichtlich des Erhaltes aller Grundschulen bemerkte der Bürgermeister: „Die Durststrecke ist überwunden.“ Er meinte damit vornehmlich die zwischenzeitlich gefährdeten Schulen in Loverich und Beggendorf. Die Stadt ist zuversichtlich, alle sieben Grundschulen fortführen zu können. Freude herrscht zudem vor, dass die Friedensschule im Zentrum zur offenen Ganztagsschule eingerichtet wird. Der Bestand des Gymnasiums „ist völlig unumstritten“ und auch die Realschule „wird fortgeführt“, betonte der Bürgermeister.

Eine gewisse Aussagekraft erkannte der Bündnisgrüne Rolf Beckers im SEP. „Damit kann man wunderbar weiterrechnen“, erklärte er. Das machte Beckers unter anderem an der für ihn hohen Zahl an Auspendlern der weiterführenden Schulen fest. Die Quote beträgt derzeit 26 Prozent. Nach seiner Meinung könnte dieser Wert noch deutlich steigen. Wenn das neue Baugebiet Baesweiler Südwest entstanden ist, befürchten die Grünen viele Auspendler, die nach Alsdorf wechseln.

Erneut brachte SPD-Sprecher Dr. Karl-Josef Strank, eine Gesamtschule für Baesweiler ins Gespräch: „Wir sind mit dem SEP nicht einverstanden.“ Willi Linkens erinnerte daran: „Es müsste bekannt sein, wir bekommen keine Gesamtschule von der Bezirksregierung genehmigt.“ Das rief auch CDU-Sprecher Christoph Mohr den Grünen und der SPD ein weiteres Mal ins Gedächtnis . . .

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