Alsdorf - Schulen und Kitas geht es jetzt an die (Bau-)Substanz

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Schulen und Kitas geht es jetzt an die (Bau-)Substanz

Von: Verena Müller
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Wird voraussichtlich Ende September fertig: Die Turnhalle der Hoengener Grundschule. Sie ist eine von vielen Baustellen in Alsdorfer Schulen und Kitas. Foto: V. Müller
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Wird voraussichtlich Ende September fertig: Die Turnhalle der Hoengener Grundschule. Sie ist eine von vielen Baustellen in Alsdorfer Schulen und Kitas. Foto: V. Müller

Alsdorf. Die umfangreichen Brandschutzmaßnahmen an Alsdorfer Schulen und Kindergärten, die Millionen verschlungen haben, sind weitestgehend abgeschlossen, nun geht es an die energetische Sanierung und den Erhalt der Bausubstanz. Beim Ortstermin in der Turnhalle der Hoengener Hermann-Josef-Grundschule zog Bürgermeister Alfred Sonders am Dienstag Zwischenbilanz.

Auf rund 4,3 Millionen Euro belaufen sich die Gesamtkosten aller Baumaßnahmen an Schulen und Kindergärten in diesem Jahr, davon entfallen noch rund drei Millionen auf Brandschutz, rund 1,1 Millionen auf Bestandserhalt und rund 265.000 Euro auf die energetische Sanierung.

Letzte Brandschutzmaßnahmen werden an der Grundschule Schaufenberg (neue Brandmeldeanlagen, Verbesserung der Flucht- und Rettungswege etc.) und an der größten Schule in Alsdorf, der Gustav-Heinemann-Gesamtschule (Turnhalle), umgesetzt. „Da können wir jetzt einen Haken dransetzen“, so der Bürgermeister.

Für die energetischen Sanierungen hatte die Stadt einen Energiebericht erstellt, anhand dessen exakt Bedarf und Priorität abzulesen sind. Oben auf der Liste steht beispielsweise der Austausch von 48 Fenstern an der Grundschule Ofden, die aus dem Kommunalen Investitionsförderprogramm in diesem Jahr unter dem Strich – also nicht nur für die Fenster – 382.000 Euro erhält.

Der zweite Standort ist Kellersberg/Ost, wo die Flachdachflächen eine Wärmedämmung erhalten (143.000 Euro).

Daneben gibt es viele kleinere Maßnahmen im vierstelligen Bereich.

Unter die Rubrik „Gebäudebestandserhaltung“ fällt die Katholische Hermann-Josef-Grundschule Hoengen, in der für 250.000 Euro die Turnhalle auf Vordermann gebracht wird. Der Boden wird komplett erneuert, Prallschutz eingebaut und die Sanitäranlagen werden saniert. Ende September werden die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein, dann wird die Handwerkerfirma ins Kubiz umziehen, um dort erneut den Schwingboden zu verlegen.

Weitere Maßnahmen sind die Kita Friedensstraße, die für 600.000 Euro einen Anbau erhalten hat, und (wieder) die Gesamtschule mit der Sanierung eines Naturwissenschaftsraums und der Erneuerung des Eingangsbereichs der Sporthalle.

Nicht nur Kubiz im Fokus

„Insgesamt sind in den vergangenen Jahren 70 Millionen Euro geflossen, bei einem Jahresetat von 100 Millionen Euro“, sagte der Bürgermeister resümierend. „Wir wollen deutlich machen, dass wir an alle Schulen aktiv sind, nicht nur am Kubiz.“ Die Gebäude würden nicht nur schöner, sondern auch kostengünstiger, „damit wir das Geld wieder anderweitig investieren können“, schloss er.

Die Federführung liegt bei all diesen Punkten bei der Grund- und Stadtentwicklungs GmbH, der Tochtergesellschaft der Stadt Alsdorf, die 35 Liegenschaften mit 57 Gebäuden betreut.

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