Herzogenrath - Schulen aus Herzogenrath und Schönebeck feiern 20 Jahre Partnerschaft

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Schulen aus Herzogenrath und Schönebeck feiern 20 Jahre Partnerschaft

Von: hob
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Gleich nach dem Mauerfall in B
Gleich nach dem Mauerfall in Bildungsfragen vereint: die Berufsbildenden Schulen Schönebeck und das Berufskolleg Herzogenrath.

Herzogenrath. In jedem Ende steckt immer auch ein neuer Anfang. So soll es auch sein, wenn jetzt die 20 Jahre währende Schulpartnerschaft zwischen dem Berufskolleg Herzogenrath und den Berufsbildenden Schulen Schönebeck (BBS) in Sachsen-Anhalt ausläuft.

Denn: Ist diese über zwei Jahrzehnte erfolgreiche Beziehung zwischen den beiden Schulen auch beendet, so geht der Grundgedanke des Austauschs, der Diskussion und der gegenseitigen inhaltlichen Bereicherung zukünftig über auf die BbS 1 „Eike von Rebgow” Magdeburg. Mit dieser Partnerschaft wird auch Birgit Hartewig die Schule wechseln, von Schönebeck nach Magdeburg: „Wenn ich auf diese Jahre der Partnerschaft zurückblicke, dann berührt mich am meisten, dass so viele Freundschaften zwischen Herzogenrath und Schönebeck entstanden sind”, sagt die Koordinatorin der Schulpartnerschaft.

Zu einer kleinen Feier war sie mit Walter Riecke, dem Schulleiter innerhalb der neuen Partnerschaft, und weiteren Vertretern aus Sachsen-Anhalt in die Rodastadt gekommen. Freundschaftlich begrüßt wurden die Gäste durch den Leiter des Herzogenrather Schulkollegs, Wolfram Effey, der betonte, dass es „strukturelle Veränderungen” gewesen seien, die zum Ende der erfolgreichen Beziehungen geführt hätten. Der ehemalige Schulleiter Christian Göbbels hob im Rückblick auf die gemeinsame Zeit die Möglichkeiten des wertvollen Austauschs der Schüler mit ihren Kollegen „auf unbekanntem Boden” hervor.

Wie groß dieses Fremde besonders unmittelbar nach dem Mauerfall gewesen sei, daran erinnerte Theo Kutsch von der IHK Aachen und (Mit-)Initiator der Partnerschaft, aber auch, wie „anders” er dies in Schönebeck empfunden habe: „Die Vorbelastung des Personals im Osten nach dem Mauerfall, die immer noch vorhandenen parteipolitischen Organisationen, gestalteten die Arbeit schwierig. In Schönebeck hatte ich aber gleich das Gefühl: Es lohnt sich, hier fördernd zu unterstützen.” Dass Theo Kutsch mit dieser Einschätzung Recht behalten sollte, davon legt die 20-jährige Partnerschaft zwischen den Schulen Herzogenrath und Schönebeck eindrucksvoll Zeugnis ab.
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