Schule wie früher: AWO-Freunde sehen sich in Museumsklasse um

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Zeitreise: Die AWO-Freunde drängten sich in die alten Bänke und fühlten sich in dem historischen Klassenzimmer wohl.

Herzogenrath. Ein prall gefülltes Klassenzimmer, Schulmöbel, die Erinnerungen wachrufen, Unterrichtsmaterialien vergangener Zeiten: Schulleiterin Hedwig Ahrens hat die Schätze zusammengetragen. Reich gefüllt ist der Raum.

Das Schulmuseum in der Gemeinschaftsgrundschule Kohlscheid-Mitte in der Ebertstraße verdeutlicht, wie Schule und Unterricht früher funktionierten. Die anschauliche Präsentation durften Mitglieder der AWO Merkstein in Augenschein nehmen. Die engagierte Pädagogin kann zu den Lehrmaterialien und den Schulbüchern und der Zeit, in der sie verwendet wurden, sachkundig und anschaulich erzählen.

Krachlederne Schulranzen, Tafelläppchen und Griffelkasten, alte Landkarten, Lesebücher und Fibeln, aber auch ein Klavier und ein Harmonium – „der Volksschullehrer musste ein Instrument spielen können“ – schmücken den Raum. Die AWO-Gäste zwängten sich in die engen Schülerbände, fühlten sich in ihre Kindheit zurückversetzt und hörten gespannt zu, durften sich aber auch zwanglos umsehen und die zahlreichen Exponate in den Hand nehmen.

Was Hedwig Ahrens mit Leidenschaft von Flohmärkten zusammentrug, ergibt ein umfassendes Bild zum Schulbetrieb früherer Zeiten. „Die Schulspeicher und –keller sind leer“, erklärt die Sammlerin.

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