Würselen - Schützenbrüder steuern den Vatikan an

Schützenbrüder steuern den Vatikan an

Von: ehg
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Würselen. Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Scherberg schnürten im Jahre 1994 acht Schützen ihre Wanderschuhe und machten sich „per pedes apostolorum“ auf zum Grab ihres Schutzpatrons, des heiligen Hubertus. Nach 146 Kilometern quer durch die belgischen Ardennen erreichten sie ihr Ziel, das nahe der luxemburgischen Grenze gelegene Städtchen St. Hubert.

Seit dieser Zeit sind Aktive der Bruderschaft immer wieder zu Wallfahrten aufgebrochen. Mehrfach war St. Hubert das Ziel. Eine Wallfahrt folgte Teilen des Jakobswegs durch die Pfalz. Eine weitere im Jahre 2011/2012 von Würselen aus 330 Kilometer über den Eifelsteig nach Trier zum „heiligen Rock“.

Der bisherige Höhepunkt der Pilgerwallfahrten der Scherberger Schützenbrüder war eine Wanderung über den Jakobsweg im Jahre 2012. Insgesamt 18 machten sich von Triacastella aus auf den Weg nach Santiago de Compostela. Unvergesslich geblieben ist für alle Pilger die Messe im dortigen Dom.

In diesem Jahr werden die Scherberger Schützen erneut wallfahren. Über den Frankenweg wird von der südlichen Toskana – besser gesagt – vom nördlichsten Zipfel Lazios die ewige Stadt Rom angesteuert werden. Die Pilgerreise startet in Aquapendente nahe des Bolsena Sees. Nach 163 Kilometern wollen sie den Vatikan erreichen. Von den teilnehmenden Schützenbrüdern gehören 13 den St.-Hubertus-Schützen an: Heinz Thunig, Heiner Klinkenberg, Achim Lürken, Uli Küsters, Klaus Ortmanns, Erich Offermanns, Siegfried Offermanns, Jürgen Schultheiß, Karl-Jürgen Schmitz, Gian Mario Candrian, Horst Müller sowie Franz-Josef Offermann und Karl-Heinz Dittmann, die zum ersten Male wallfahren werden.

Wie schon bei voraufgegangenen Pilgerreisen werden auch wieder zwei Schützenbrüder der St.-Sebastianus-Schützengesellschaft 1624, Pico Gruner und Dirk Nehr, ihre Pilgerschuhe schnüren.

Vorbereitet haben sich die Wallfahrer auf die Fahr durch verschiedene Wanderungen entlang der Wurm, von der Quelle bis zu ihrer Mündung. Gewandert wurde auch in der Teverner Heide. Der letzte Test war die Wallfahrt der Pfarre St. Lucia von Weiden aus nach Moresnet.

Bevor die Schützenbrüder sich auf den Weg machen, werden sie gemeinsam um Gottes Segen bitten. Zum Aussendegottesdienst, der am Montag, 5. Mai, um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Marien gehalten wird, laden sie alle Schützenbrüder, aber auch Freunde und Verwandte herzlich ein.

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