Schülerinnen machen sich für regionale Produkte stark

Von: pati
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Anke Schneider (l.). und Katja Mertens. Foto: P. Böntgen

Herzogenrath. Das Ergebnis ihrer Projektwoche „Faire Landwirtschaft in unserer Region“ haben Katja Mertens und Anke Schneider, Abiturientinnen der Europaschule in Merkstein, bei den Naturfreunden in Merkstein präsentiert. Ziel des Projektes war es, den Schülern die Probleme der kleineren regionalen Landwirte aufzuzeigen.

Bekam etwa ein Landwirt im Januar 2014 noch 40,2 Cent für einen Liter Kuhmilch, so waren es im März 2016 nur noch 25,8 Cent. Heutzutage ist die Milch in Supermärkten sogar teilweise billiger als Wasser.

Zur Verdeutlichung des vorherrschenden Konsumverhaltens starteten die Schülerinnen in ihrer Jahrgangsstufe ein Experiment, bei dem sie ihre Mitschüler baten, Milchkartons von zuhause mitzubringen. Anhand der gesammelten Kartons konnte man erkennen, dass ausnahmslos alle Haushalte auf die billigste Milch zurückgriffen.

Um die Schüler für den landwirtschaftlichen Alltag zu sensibilisieren, bauten Katja und Anke verschiedene Stände auf ihrem Schulhof auf. Darunter auch eine Futterstation, die zeigte, wie viel Futter eine Milchkuh täglich benötigt. Katja und Anke schlagen vor, dass mehr Menschen frische Produkte, wie Milch, Eier, Kartoffeln oder Spargel frisch von einem Bauern aus der Region kaufen sollten, um diese zu unterstützen und die heimische Landwirtschaft zu fördern. Wer einmal vor Ort ist, könne sich gleich ein Bild davon machen, wo die Milch eigentlich herkommt.

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