Schüler und Lehrer bleiben von Staub und Lärm verschont

Von: Holger Bubel
Letzte Aktualisierung:
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Hier wird in Alsdorf gearbeitet: Gustav-Heinemann-Gesamtschule,
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...Grundschule Begau,
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...Grundschule Ofden,
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...Grundschule Ost,
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...Elisabethschule.

Alsdorf. Dreck, Staub, Lärm – auch in Alsdorf ist man bemüht, den Unterricht so wenig wie möglich damit zu belasten. In Alsdorf ist vornehmlich die Grund- und Stadtentwicklungsgesellschaft GmbH damit beauftragt, in den großen Sommerferien Schulen und Kindergärten auf Vordermann zu bringen – jedenfalls soweit, wie es das städtische Budget zulässt.

Im vergangenen Jahr stieß man bei diesem Bemühen auf Unvorhergesehenes. Nach der Schließung des Lehrbetriebs an der Gerhart-Hauptmann-Hauptschule in Alsdorf-Ost musste man das eigentlich zu anderen Zwecken gedachte Gebäude wegen Einsturzgefahr komplett dicht machen. Der Abriss steht an.

Bislang – mit Ausnahme des Familienzentrums Florianstraße, das eigentlich zur U3-Betreuung ausgebaut werden sollte, nun aber wegen Schäden an tragenden Holzpfeilern vielleicht sogar ein Jahr geschlossen sein wird – blieben unangenehme Überraschungen aus.

Neben den Schulgebäuden wird und wurde in Alsdorf auch in Kindertagesstätten investiert. So etwa während des laufenden Betriebes der An- und Umbau im Bestand an der Kita Moselstraße Ende diesen Monats sollen die Arbeiten fertiggestellt sein, für 318.000 Euro. Im ersten Bauabschnitt wurden dort neue Gruppenräume und kompakte Pflegeeinheiten mit Waschstation eingerichtet. In weiteren Abschnitten Therapieräume, Küche sowie Aufenthalts- und Multifunktionsräume installiert.

Mit den Erweiterungen, Sanierungen und auch Brandschutzmaßnahmen in den schulischen Bestandsgebäuden (s. Galerie), sieht Bürgermeister Alfred Sonders Alsdorf als Bildungsstandort für die Zukunft sehr gut aufgestellt. „Mit Ausnahme der Grundschule in Alsdorf bieten alle Schulen zumindest einen offenen Ganztagbetrieb an. Vom Kindergarten bis zum Gymnasialabschluss werden unsere Kinder hervorragend betreut“, sagt Sonders.

Alle Maßnahmen zur Ertüchtigung könnten in 2014 allerdings in den Hintergrund des Interesses geraten. Denn dann – so der derzeitige Stand – soll das Projekt Kultur- und Bildungszentrum (Kubiz) auch sichtbar Kontur annehmen. Für das Frühjahr ist der Spatenstich zur neuen Heimat von Gymnasium und Realschule geplant.

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