Alsdorf - Schüler und Lehrer besuchen Friedensdorf

Schüler und Lehrer besuchen Friedensdorf

Von: yem
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Übergabe der Kleider- und Spielwarenspende des Going-Green-Teams des Dalton-Gymnasiums an das Friedensdorf in Oberhausen. Foto: yem

Alsdorf. „Wir alle würden uns wünschen, dass unsere Hilfe überflüssig ist – aber es gibt noch viel zu viele Krisen- und Kriegsgebiete auf der Welt.“ Diese Worte von Wolfgang Mertens, dem stellvertretenden Leiter des Friedensdorfs, verdeutlichten den Schülern des Dalton-Gymnasiums das besondere soziale Engagement der freiwilligen Helfer und Mitarbeiter der Aktion Friedensdorf e. V..

Bei ihrem Ziel, Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten vor allem medizinisch zu helfen, denen sonst niemand hilft, ist das Friedensdorf in Oberhausen auf Unterstützung angewiesen.

Daher hatte das Treffen zwischen Wolfgang Mertens und Vertretern vom Going-Green-Team des Dalton-Gymnasiums Alsdorfs einen erfreulichen Hintergrund. Im Rahmen der Tag der offenen Tür und im Schulalltag wurden Kleiderspenden für die Kinder des Friedensdorf von Schülern organisiert und nun gespendet. Als Teil der sozialen Verantwortung im Sinne der Nachhaltigkeit und ganz im Sinne des Projektgedankens „Think globally – Act locally“ wurde diese Aktion vom englischsprachigen Going-Green-Projektkurs des Alsdorfer Dalton-Gymnasiums durchgeführt. Die 17-Jährige Yousra El-Makhoukhi war Hauptverantwortliche für die gelungene Organisation der Kleiderspende, für die sie sich neben dem normalen Schulunterricht einsetzte. In das Going- Green-Projekt, welches unter der Leitung von Anissa Schiffer steht, investierte die Schülerin viel Zeit. „Es ist ein gutes Gefühl zu helfen. Viele Schüler und Schülerinnen erklärten sich bereit etwas Materielles an Bedürftige weiterzugeben. Das ist ein großer Erfolg. Wir konnten dementsprechend viele Spenden sammeln, die wir nun weitergeben“, sagte Yousra El-Makhoukhi. Unter den Spenden waren gut erhaltene Spielwaren, Kleidung für Groß und Klein, wie auch Schuhe zu finden.

„Der Kontakt zur Organisation entstand durch die „Lions“ aus Übach-Palenberg, die schon seit geraumer Zeit mit dem Friedensdorf zusammenarbeiten“, erklärte Schiffer. Mit neun vollen Säcken fuhren drei Schüler des Projektkurses in Begleitung von zwei Lehrern zur Übergabe nach Oberhausen.

Für die Kursteilnehmer ergab sich die Gelegenheit, sich mit den Mitarbeitern und den erkrankten Kindern des Friedensdorfes auszutauschen. Sehr beeindruckt war die Kursgruppe vom großen Engagement der vielen freiwilligen Helfer, welche auch aus Ländern wie Japan mehrfach im Jahr nach Deutschland reisen, um in ihrer Freizeit die Kinder beim Genesungsprozess zu unterstützen. Auch die Bereitschaft von Kliniken in ganz Deutschland, unter anderem in Aachen, Untersuchungen und Operationen kostenfrei durchzuführen faszinierte die Projektgruppe.

Da das Friedensdorf trotzdem auf Spenden angewiesen ist, um beispielsweise die Flüge der Kinder zu realisieren, und zurzeit den Wegfall eines Großsponsors kompensieren muss, festigte sich der Gedanke des Projektkurses, mit der Organisation in Verbindung zu bleiben.

Auch wenn die jetzigen Mitglieder des Projektkurses bald von der Schule abgehen, soll der Kurs erhalten bleiben.

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