Schüler sammeln einen Kubikmeter Müll ein

Von: eli
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Fleißig Abfall gesammelt: Die
Fleißig Abfall gesammelt: Die Schüler der Klasse 2a der GGS Bardenberg haben gemeinsam mit ihren Geschwistern und Eltern wilden Müll im Wurmtal gesammelt. Mit selbstgemachten Schildern ermahnen sie die Umweltsünder.

Würselen. Die Greifzangen liegen bereit, blaue Säcke sind in mehreren Rollen vorhanden und kleine Arbeitshandschuhe warten darauf, von den Jungen und Mädchen in Beschlag genommen zu werden. Die Schüler der Klasse 2a der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Bardenberg sind bereit und freuen sich darauf, mit der richtigen Ausrüstung ins nahegelegene Wurmtal zu stiefeln.

Denn an diesem Tag wollen sie mit der „Waldsauberzauber-Aktion” das Areal von Müll befreien.

Gemeinschaftsgefühl stärken

Ursprünglich wollte die Klasse einen Kletterausflug machen, um das Gruppengefühl zu stärken, doch dann entstand die Idee, den Vormittag anders zu verbringen. „Die Hauptsache ist, dass wir ein Gemeinschaftsprojekt machen”, sagt Mitinitiatorin und Mutter Heike Bastian. „Und mit dem Müllsammeln erleben die Kinder einen Erfolg.” Gestärkt wird sich anschließend beim gemeinsamen Grillen. Grund für die Aufräuminitiative ist der sich im nahegelegenen Naturschutzgebiet befindende wilde Müll. Während der zweieinhalbstündigen Sammlung werden die Kinder mit ihren Eltern und Geschwistern Hausmüll, kartonweise Altpapier, Säcke voller Pfandflaschen aber auch Fahrradreifen und sogar ein im Wasser liegendes Motorrad finden. Über einen Kubikmeter Müll füllt anschließend den Hänger.

Spielen gerne im Wald

„Einige Leute denken, sie könnten den Wald als Müllhalde benutzen”, zieht Heike Bastian ein erschreckendes Resümee. Für die Kinder ist es traurig zu sehen, dass die Natur von manchen Mitmenschen auf diese Weise behandelt wird. „Wir klettern und spielen viel im Wald”, erzählt Sonja (8), die das Gebiet mittlerweile gut kennt. Kürzlich hatte die Klasse hier außerdem Schnecken ausgesetzt. „Wir hoffen, dass es jetzt etwas aufgeräumter und sauberer bleibt”, sagt Marlon (8). Mit von den Kindern angebrachten Schildern werden mutmaßliche Umweltsünder nun daran erinnert werden, ihren Müll dort zu entsorgen, wo er hingehört. Und für Sonja ist eines ganz klar: „Bei einem sauberen Wald ist das Spielen dort viel sicherer.”

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