Würselen - Schlussstrich: 44 Jahre kommunalpolitische Arbeit

Schlussstrich: 44 Jahre kommunalpolitische Arbeit

Von: ehg
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Würselen. Der heute 76-jährige Dr. Ansgar Klein, der sich rühmen darf, der geistige Vater der Grünen-Bewegung in Würselen gewesen zu sein, blieb sich über Jahrzehnte treu.

Auch zum letzten kommunalpolitischen „Auftritt“ als sachkundiger Bürger seiner Fraktion in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung fuhr er mit dem Fahrrad vor. Eingestiegen in die kommunalpolitische Arbeit war er als sachkundiger Bürger des Schulausschusses der Gemeinde Broichweiden 1970, damals als Mitglied der SPD.

Für den Würselener Stadtrat kandidierte er erstmalig 1975. Mehr als vier Legislaturperioden gehörte er ihm an und war auch über längere Zeit Fraktionsvorsitzender der Bündnisgrünen. Insgesamt kommt er auf fast zwölf Jahre SPD und 31 Jahre Grüne. Er findet: „44 Jahre kommunalpolitischer Arbeit sind genug!“

Friedenskämpfer aus Leidenschaft

1983 wurde auf sein Betreiben hin die Grüne Wählerinitiative ins Leben gerufen. 1990 kandidierte der streitbare Geist Dr. Ansgar Klein für den Bundestag. „Deutschland ohne Waffen“ – hatte er sich damals wie heute aufs Panier geschrieben.

Zur Stelle war der Friedenskämpfer 1981 schon gewesen, als auf Initiative der Jusos die Initiative für den Frieden in Würselen gegründet worden war. Das Amt des Sprechers übernahmen er und seine Frau Helene, die ihn bei allen Aktionen als Politiker und Pazifist unterstützten, 2008 nach dem plötzlichen Tod von Helmuth Kaleß.

Seinen „Ausstand“ gab Dr. Ansgar Klein in der Gaststätte Houben, wozu er Weggefährten aller „Farben“ eingeladen hatte. Er bekannte: „Die kommunalpolitische Arbeit habe ich nicht nur als selbst auferlegte Pflicht gesehen. Vielmehr hat sie mir auch Freude gemacht.“

Sie habe ihn mit vielen Menschen zusammengeführt, die aus ähnlichen Motiven mit dabei waren und sind. Weiter aktiv bleiben will er, der aus einer CDU-Familie in Gescher (Westfalen) stammt, trotz des fortgeschrittenen Alters in der Friedensinitiative. Ist ihm doch der Frieden ein Herzensanliegen.

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