Herzogenrath - Schlag auf Schlag bei „Kohlscheid life“

Schlag auf Schlag bei „Kohlscheid life“

Von: Helena Mertens
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Buntes Bühnenprogramm: Schülerinnen der Ballettschule Anne Förster erinnern an die Flower-Power-Zeit. Foto: Helena Mertens

Herzogenrath. Jahrzehntelang fand es am ersten Septemberwochenende statt – in diesem Jahr kam alles anders: Statt dem gewohnten Stadtfest samt verkaufsoffenem Sonntag gab es „Kohlscheid life!“. „Neu ist unser vielfältiges und vor allem durchgehendes Programm. Wir haben keine langen Pausen und halten den Spannungsbogen“, versprach Veranstalter, Peter Jumpertz, vor dem Event.

Auf der acht Meter hohen und sechs Meter breiten Bühne wurde ab dem frühen Nachmittag und bis in den späten Abend am Samstag getanzt, gesungen und gelacht. „Wir werden gegen 19 Uhr 30.000 Leute sein“, scherzt Moderator Torsten Schröder und bringt so das Publikum zum Lachen. Jumpertz ist angesichts des gefüllten Marktplatzes sichtlich zufrieden: „Besser könnte es nicht sein.“ Mit der Veranstaltung und dem Titel „Kohlscheid life!“ wolle man ein Zeichen setzen: „Kohlscheid lebt und geht immer wieder neue Wege, wie wir an dem Streetfoodfestival im letzten Jahr gesehen haben.“

Die zehn Beiträge, die am Samstag im Rampenlicht standen, hätten kaum unterschiedlicher sein können. Denn an diesem Tag trafen einige Charaktere aufeinander – ein Schulchor, Cheerleader, Balletttänzer, Kabarettisten und verschiedene Bands.

Den Auftakt machte der JeKiss-Chor von der Grundschule Kohlscheid-Mitte. Im Minutentakt wechselten die Ballerinen der Ballettschule Anne Förster aus Richterich ihre auffälligen Bühnenoutfits und bewegten sich graziös für das Kohlscheider Publikum. Und vor allem bei den Auftritten der südländischen Tänzerinnen von „A todo ritmo“ entstand wegen der knappen Kostüme, temperamentvollen Tänze und lauten Rhythmen eine regelrechte Reizüberflutung.

Für diejenigen, die weniger sehen und mehr hören wollten, gab es „Bohei“, eine Kölsch-Rock-Band aus Eschweiler, die Cover-Band „Supernatural“ und den niederländischen Pianisten Thomas Alexander. Schlagermusik sollte an diesem Wochenende bewusst ausgelassen werden: „Es gibt viele andere Veranstaltungen in unserer Region, die sich mit dieser Musik beschäftigen. In diesem Jahr passt das allerdings nicht in unser Konzept.“ Abgerundet wurde das erste Septemberwochenende mit weiteren Aufführungen am Sonntag auf der Bühne.

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