Schimmernde edle Tröpfchen erfreuen die Gaumen

Von: Christoph Hahn
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Stießen gemeinsam aufs Gelingen des Würselener Weinfestes an: (v.l.) Bürgermeister Werner Breuer, Weinprinzessin Saskia Tittgen, Stargast Mario Taghadossi, Arge-Vorsitzender Manfred Wirtz und Ratsherr Karl-Jürgen Schmitz. Foto: Christoph Hahn

Würselen. Ihre Majestät gab sich die Ehre. Genauer: Saskia Tittgen (24), rheinhessische Prinzessin aus Bingen am Rhein, war nach Würselen gekommen. Zusammen mit Manfred Wirtz, dem Vorsitzenden der ausrichtenden Arbeitsgemeinschaft (Arge) Handel, Handwerk, Gewerbe und Industrie, und Bürgermeister Werner Breuer eröffnete die charmante junge Dame das Weinfest auf dem Morlaixplatz.

Dort, vor dem Rathaus der Düvelstadt, ließen sich am Wochenende zahlreiche Passanten von Winzern von Nahe und Mosel sowie aus der Heimat der Prinzessin und aus der Pfalz schmackhafte Tropfen in Weiß oder Rot kredenzen.

Ebenso wie der Durst wurde auch der Hunger gestillt - unter anderen an einem Flammkuchen-Stand. Auch das Campagnatico-Komitee zeigte Präsenz und stellte schmackhafte Weine aus Würselens italienischer Partnerstadt sowie ihrer Umgebung vor.

Die Zielrichtung hatte Arge-Chef Wirtz schon bei der Eröffnung vorgegeben ist: „Wer heute noch Biertrinker ist...”, sinnierte er und hoffte damit wohl, dass das Angebot des vierten Weinfestes manchen Besucher vom Gersten- zum Rebensaft hinüber zu locken vermochte. Missionsarbeit in Sachen Wein leistete indes und vor allem Prinzessin Saskia.

Beredt und liebenswert schilderte die rhetorisch geschickte Botschafterin ihrer Heimat die geschmackliche Vielfalt aus den in Würselen vertretenen Regionen und rief ihren Zuhörern zudem in Erinnerung, dass die rheinland-pfälzischen Winzer mit rund 49.000 Hektar die Hälfte der deutschen Anbaufläche bestellen.

Ganz anders kommunizierte Sänger Mario Taghadossi die Liebe zum Wein - naturgemäß über Trinklieder aus der klassischen Opernliteratur. Dass der Tenor mit Hang zur leichten Muse sich beim Weinfest künstlerisch engagierte, nimmt übrigens kaum Wunder: Seit kurzem wohnt er in Würselen.
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