Schenker-Ansiedlung ist gescheitert

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Herzogenrath. Die bahneigene Speditionsfirma Schenker hatte sich bereits vor einigen Monaten telefonisch bei der Stadtverwaltung gemeldet und angefragt, ob ihr ein circa 30.000 Quadratmeter großes Grundstück für eine Verlagerung des Betriebs nach Herzogenrath zur Verfügung gestellt werden könnte.

Gewerbepark Nordstern

Damit reagierte Bürgermeister Christoph von den Driesch auf eine entsprechende Anfrage des FDP-Fraktionsvorsitzenden Björn Bock.

„Leider stehen der Stadt Herzogenrath zurzeit keine Flächen für die Ansiedlung eines Logistikunternehmens dieser Größe zur Verfügung.” Das Gebiet Dornkaul sei größtenteils vermarktet. Zudem ist dieser Teil für TPH-affine Betriebe reserviert.

Nur im neuen Gewerbegebiet „Gewerbepark Nordstern” hätte ein entsprechendes Grundstück zur Verfügung gestanden, so der Bürgermeister. Für die Verwaltung habe sich hier allerdings die Frage gestellt, ob die Firma Schenker aufgrund der zu erwartenden Verkehrsentwicklung dort integriert werden könne. Hierzu wäre auch die Erhöhung der zulässigen Lärmemissionswerte von 55 bis 60 Dezibel auf 80 Dezibel notwendig.

Auch wenn die Stadt Herzogenrath in Hinsicht auf neue Ansiedlungsmöglichkeiten „immer kreative Wege sucht”, habe der Firma Schenker „leider nur eine negative Antwort gegeben werden” können, bedauert der Bürgermeister.

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