Alsdorf - Saxofon-Orchester begeistert die Zuhörer

Saxofon-Orchester begeistert die Zuhörer

Von: dag
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Konzert im Fördermaschinenhaus: „Euregio Saxophone Orchestra“ (ESO) unter der Leitung des Dirigenten Yannick Plumacher war zu Gast im Energeticon. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. „Herzlich Willkommen!“, „Bien venue!“ und „Hartelijk welcom!“ hieß es am Wochenende im „Energeticon“. Zweimal war der Konzertsaal des Fördermaschinenhauses, die Umformerhalle, so gut wie ausverkauft. Zu Gast war das „Euregio Saxophone Orchestra“ (ESO), das mit virtuoser Blasmusik im XXL-Format erfreute.

„So viele Musiker hatten wir hier noch nie auf dieser Bühne“, erzählte Harald Richter der Geschäftsführer des Energeticon. In der Tat, es waren vierzig Musiker und Musikerinnen. Fast alle sind Amateure. Aus den drei Ländern der Euregio Maas/Rhein fanden sie sich auf Initiative des Projektteams von Rudolf und Eric Chavet sowie Bernd Klever und Manfred Baumsteiger vor zwei Jahren zum Euregio Saxophone Orchestra (ESO) zusammen. Anlass war der 200. Geburtstag des Belgiers Adolphe Sax, dem Erfinder des Saxofons.

Der großartige Klangkörper des ESO mit seinen Saxofonen verschiedenster Arten vom kleinen Sopranino bis zum schweren, tief tönenden Kontrabasssaxofon sowie die zwischenzeitlich legendäre Akustik des Saales machten die zwei Konzerte im Energeticon zu einer musikalischen Delikatesse. Eigenartig, aber äußerst wohlklingend, weckten die Schwingungen zwischen den verschiedenen Tonlagen der Instrumentengruppen immer wieder Assoziationen an Geigen, Celli oder Flügelhörner.

Neuauflage vereinbart

Charmant führten die Sopransaxofonistinnen Annick Henquet und Simone Schlesak dreisprachig euregional durch das vielseitige Programm der jeweils zweistündigen Konzerte unter der Leitung des jungen Dirigenten Yannick Plumacher. Speziell arrangiert für das Saxofonorchester kamen nach der „Hymne“ des ESO Saxo 200 von Alain Crepin, klassische Barockstücke wie beispielsweise von Georg Friedrich Händel oder Henry Mancinis Musik zum Film Pink Panther zur Aufführung.

Als Zugabe setzte schließlich der Klassiker Peter Gunn aus der Feder von Henry Mancini einen fulminanten Schlusspunkt. Die Zuhörer waren begeistert und spendete gehörigen Applaus für die Künstler.

Veranstaltet wurde das Doppelkonzert Saxo 200+1 von der Kulturgemeinde Alsdorf um Konrad Krämer und Reinhard Klüppel und der Energeticon GmbH.

Projektleiter Eric Chavet und Harald Richter versprachen dem begeisterten Publikum weitere Konzerte im Energeticon. Beim Bierchen nach dem Konzert verabredeten sie dann auch schon ein nächstes „Novemberkonzert“ im kommenden Jahr im Alsdorfer Energeticon.

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