Satte 110.000 Volt für Baesweiler Haushalte

Von: Holger Bubel
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Power für Baesweiler: Bürgermeister Dr. Willi Linkens lässt sich von Franz Conrads (2.v.l.) und Ralf Bartsch (l.) den Umbau der Umspannanlage erklären. Auch Technischer Beigeordneter Peter Strauch (2.v.r.) und RWE-Kommunalbetreuerin Sarah Thießen (r.) sind beeindruckt. Foto: H.Bubel

Baesweiler. Rund zwei Jahre dauerte die Modernisierung der Umspannanlage in Baesweiler. Jetzt konnte RWE Rhein-Ruhr-Netzservice Bürgermeister Dr. Willi Linkens Vollzug melden. „Die Umgestaltung war kein leichtes Unterfangen”, sagte Ralf Bartsch, RWE-Projektleiter. „Denn sie musste während des laufenden Betriebs realisiert werden.”

Techniker hatten zu Projektbeginn Anfang 2009 die 35.000 Volt-Schaltanlage demontiert und im Laufe der Baumaßnahme durch die neue 110.000-Volt Schaltanlage ersetzt - bei laufendem Betrieb, schließlich wollten die Baesweiler ihre Elektrogeräte weiter nutzen. „Versorgungssicherheit ist für uns selbstverständlich. Daher entspricht auch die neue Anlage modernsten Technikstandards.

Durch diese Maßnahme garantieren wir auch weiterhin eine Stromversorgung auf hohem Niveau”, betonte Franz Conrads, Leiter des RWE-Regionalzentrums Westliches Rheinland. Zur Optimierung des Stromnetzes investierte die RWE Rhein-Ruhr Netzservice 2010 im Bereich des Regionalzentrums Westliches Rheinland insgesamt rund 30 Millionen Euro.

Die Gesamtinvestitionssumme in Baesweiler betrug eine Million Euro. Derzeit wird in Alsdorf die Umspannanlage an der Elisabethstraße - ein wichtiger Knotenpunkt im Nordkreis, etwa auch um die Stromversorgung in Baesweiler mit seinen 15.000 privaten und gewerblichen Kunden zu gewährleisten - für 3,5 Millionen auf den neuesten Stand gebracht. Fertigstellung wird spätestens im März 2011 in Alsdorf sein, auch dort wird bei laufendem Betrieb umgebaut.

Bürgermeister Dr. Willi Linkens lobte die Arbeit von RWE und die neue 110.000-Volt-Power: „Wir fühlten uns auch vorher immer sicher in der Stromversorgung. Die privaten Haushalte werden auch keinen Unterschied bemerken. Aber für das Wachstum unseres Gewerbegebietes brauchen wir in Zukunft eine optimale Stromversorgung.”
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