Sanierungsarbeiten an Herzogenrather Burgmauer im Wesentlichen beendet

Von: mabie
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Die Mauer der Burg ist fertig: Nur die Privatgärten darunter müssen nun noch in den ursprünglichen Zustand versetzt werden. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Eigentlich waren es nur routinemäßige Messungen, die im Jahr 2013 zeigten, dass in der jahrhundertealten Mauer von Burg Rode Setzrisse entstanden sind. Die Stadtverwaltung handelte unverzüglich, was zur Folge hatte, dass über Monate hinweg der historische Anblick des Gemäuers durch Bauzäune verstellt war.

Damit ist nun Schluss, wie der Technische Beigeordnete, Ragnar Migenda bei der jüngsten Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses mitteilte. „Wir sind mit den Arbeiten im Grunde genommen fertig“, sagte er. So wurde zunächst der Rücken der Burgmauer freigelegt, per Hochdruck gereinigt, alle Risse und Löcher wurden beigemauert und das Ganze mit einer Spritzbetonschicht verfestigt.

Es folgten 280 so genannte Verpressbohrungen, die alle lokalisierten Hohlräume und Risse im Inneren der Burgwand mit eingespritztem Mauermörtel füllten, schließlich wurde die Burgkrone mit Dichtungsschlämme versehen, ehe die notwendigen Verankerungen der Mauer gesetzt werden konnten. Dafür waren auch Arbeiten in den angrenzenden Privatgärten nötig, die nun natürlich wieder instand gesetzt werden.

„Die Mauer steht und ist gesichert“, bescheinigte Migenda auf Nachfrage unserer Zeitung, was angesichts des erheblichen Materialaufwands und der investierten 650 000 Euro aber auch zu erwarten war. „Erfreulich ist dabei, dass wir die angesetzten Kosten nicht überschritten haben, obwohl zusätzliche Vermessungs- und Sicherungsarbeiten nötig waren“, schloss der Technische Beigeordnete. Zufrieden zeigten sich auch die Ausschussmitglieder, die ein Lob an die Arbeit der Verwaltung sendeten.

Einzig die Sitzungsvorlage, die leider nicht mehr dem aktuellen Stand der Arbeiten entsprach, bot SPD-Vertreter Dr. Manfred Fleckenstein einen winzigen Kritikpunkt in der nun vorerst abgeschlossenen Geschichte um die Burgmauer in Roda.

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