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Sanierung der Alsdorfer Lok wird geprüft

Von: vm
Letzte Aktualisierung:
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Noch keine Zukunftsgewissheit: Vermutlich erst in rund einem Monat ist abschätzbar, wie es mit der Alsdorfer Lok weitergeht. Foto: V. Müller

Alsdorf. Welche Chancen ein Erhalt der Alsdorfer Lok im Tierpark hat, wird sich erst in rund einem Monat abschätzen lassen. Das teilte der Prokurist der Foga (Alsdorfer Freizeitobjekte GmbH), Ernst Erasmus am Mittwoch auf Anfrage unserer Zeitung mit.

„Am Wochenende werden wir die Lok vermessen“, sagte er, dann könnten präzise Angaben beim Einholen von Angeboten für eine Sanierung und Umgestaltung gemacht werden.

Sandstrahler, Maler, Schlosser, Seilmacher – das seien auf handwerklicher Seite die entscheidenden Akteure, wichtigster Entscheidungsträger ist der TÜV. „Alle Ecken, Kanten, Quetsch- und Scherstellen müssen nach den Wünschen des TÜVs beseitigt werden, damit Verletzungen ausgeschlossen werden können“, so Erasmus.

Er wagt keine Prognosen abzugeben, der TÜV habe aber schon gewarnt: Die Lok könne sich zu einem Fass ohne Boden entwickeln. Hauptproblem sei die Erstabnahme. Was die Kosten anbelange, herrscht ebenfalls noch große Ungewissheit und die Solinger Lok kann da nur bedingt als Richtwert herangezogen werden. Denn: Die Alsdorfer Lok ist zweieinhalb mal so groß wie die Solinger.

Die geplante Seilkonstruktion – rundum Pfähle, von denen aus die Seile an Ösen an der Lok befestigt werden – stammt in Solingen von einer Berliner Firma. Spezialanfertigung, versteht sich. Auch hier bemüht sich Erasmus gerade um einen Kontakt.

Das von der Städteregion Aachen bereits für ein neues Spielgerät bewilligte Geld – 35 000 Euro – könnte laut Mitteilung der Stadtverwaltung Alsdorf bei grünem Licht für die Lok-Sanierung umgewidmet werden. Mit dieser Summe würden die Kosten aber nicht gedeckt sein. Dann wären Spender gefragt ...

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