Sammler präsentiert Alsdorfer Wegmarken in einer Ausstellung

Von: Stefan Schaum
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Das Sammeln ist seine Leidenschaft: Akribisch hält Alfred Reimund alles fest, was mit Alsdorf zu tun hat. Seien es die Granitsteine, die an die Partnerschaft zu Saint Brieuc erinnern... Foto: Stefan Schaum
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... die alte Seilscheibe, die am Mariadorfer Südpark von der Bergbauvergangenheit kündet... Foto: Alfred Reimund
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... die neu gebaute Barbarakapelle... Foto: Alfred Reimund
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... oder das Kreuz an der Wardener Kapelle. Foto: Alfred Reimund

Alsdorf. Rund um Alsdorf gibt es nicht viele Dinge, die Alfred Reimund nicht zumindest als Bild oder in Textform sein eigen nennt. Schließlich sammelt der 64-Jährige leidenschaftlich und so ziemlich alles, was mit seiner Heimat zusammenhängt.

Jüngst hat er sich den Wegekreuzen und Denkmälern gewidmet. Fotos von den meisten hatte er längst im Archiv, andere hat er neu abgelichtet. Und alle sind nun zu sehen in einer Ausstellung, die am Montag, 9. November, um 18 Uhr im Abbba-Treff in der Alsdorfer Luisenpassage eröffnet wird.

56 Wegekreuze sind in der Ausstellung vertreten. Allein drei aus Zopp, wo Alfred Reimund lebt. „In Alsdorf gibt es viel zu entdecken“, sagt er und meint damit nicht bloß seine jüngsten Motive. Den Begriff Denkmal hat er übrigens recht weit gefasst und nicht nur die Gedenktafeln und Skulpturen ins Bild gerückt, die an Unglücke oder geschichtsträchtige Ereignisse erinnern, sondern auch Brunnen und andere Dinge. Blickfänge halt, die fest zum Stadtbild gehören. Von der alten Seilscheibe am Mariadorfer Südpark, über den Heggeströver bis hin zur noch recht jungen Dreiklang-Skulptur auf dem Denkmalplatz. Insgesamt kommt Reimund auf stattliche 68 Exemplare.

Gut drei Monate hat er für das Projekt gebraucht und zuversichtlich ist er, dass ihm dabei nichts durch die Lappen gegangen ist. „Ich lege großen Wert auf Vollständigkeit“, sagt Reimund und wer einmal in seinem privaten Heimatmuseum war, weiß, wie er das meint. Auf 90 Quadratmetern hat er etliches untergebracht, das – und sei es noch so vage – mit Alsdorf zu tun hat.

Seine Ausstellungen präsentiert er bereits seit Jahren beim Siedlerfest in Zopp, seit zwei Jahren nun auch in der Luisenpassage. An Material für weitere dürfte es nicht mangeln, auch die Themen kann er schon nennen: Um Omnibusse und Straßenbahnen soll es im kommenden Jahr gehen, 2017 widmet er sich dann allen Gruben im Wurmtal.

Bei der Eröffnung der Ausstellung wird der ehemalige Vorsitzende des Alsdorfer Geschichtsvereins, Rudolf Bast, die einleitenden Worte sprechen. Zu sehen ist die Ausstellung „Denkmäler und Wegekreuze“ von Dienstag bis Freitag, 10 bis 13. November, jeweils von 11 bis 17 Uhr im Abbba-Treff in der Luisenpassage, Otto-Wels-Straße 2b.

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